Nußbaum 723
Des. Sie sind als Speise sehr beliebt. Man preßt aus ihnen ein Oel, welches grünlich undgeruchlos ist und sehr schnell trocknet. Dasselbe wird leider sehr bald ranzig. Der Bast enthältscharfe Bestandtheile und wirkt nach oben und unten hastig eittleerend. Das Holz erst weiß undweich, wird später tiefbraun und hart, zeichnet sich durch Flammen und Masern aus. Es ist beiuns als Nutzholz für Tischler und Drechsler äußerst beliebt. Erfrorene Bäume sind nicht zuempfehlen, da in ihr Holz Würmer sehr leicht gehen. Aus Rinde, Fruchtschalen und Blätterngewinnt man eine braune Farbe und im Verein mit Orleans und Blattholz bereiten die Tischleraus ihnen Beizen, von denen jeder das Recept für ein großes Geheimnis; hält. Die Heimat desNußbaums ist Persien. Allein derselbe gedeiht auch bei uns und sogar noch im südlichen Schwe-den. Er fordert einen fruchtbaren, ziemlich feuchten, tiefgründigen Boden. Man pflanzt ihn amvortheilhastesten an Straßen, Bergabhängen, da er ju viel Schatten gewährt, als daß man auf
einen andern Ertrag der vonihnen beschatteten Flächehoffen konnte, als etwasGras. Will man Nußbäumesäen, so nimmt man solcheNüsse, welche die ganzeSchale noch haben, und legtsie 3 Zoll tief unter die Erdein mehrzölligen Abständen.Im Winter deckt man siemit Laub. Stroh ist wegender Mäuse, welche ohnehinabzuwehren sind, ganz zuvermeiden. Andere ziehendie FrühlingSsaat wegen derMäuse vor, da diese imFrühling'nicht so gefährlichsind. Man hat in diesemFalle die Nüsse im Keller inSand zu wahren. Im drit-ten oder auch schon im zwei-ten Jahre werden die Bäumein die Baumschule gepflanzt.Manvermeide möglichst allesSchneiden. Will man ocu-liren, so verschneidet mandie Zweige des Baums imHerbst. Im Frühling hatman junge Zweige, die mattim zweiten Frühling imvollen Safte oculirt. BeimAushebeit des jungen Augess ei m an h es vr gt, d as R es erv e -
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Ttx gemeine Nußbnum (Juglans regia).
. Sorten nennen wir die Riesennuß, die selbst 4 Zoll lang und .
rwale ist dünn, der Kern wohlschmeckend, aber nicht groß. Dw Pserdenuß hat auch großekochte. Die Schale ist sehr dick, der Kern klein und mcht wohlschmeckend. Die Meisennuß,^'wschaligtz Nuß Sie ist länglich, öffnet sich leicht, ist meist sehr dünnschalig. Die Steinnußcine lange Schale, die sich schlecht öffuet, und einen sehr schwer zu losenden Kern. Es gibtgroße und eine kleine Abart. Sie trägt sehr reich. Die Rundnuß ist sehr verbreitet,s„ f reich nutz f, at mittlere Eigenschaften. Die Langnuß ist ebenso eine sehr verbreitete Mütel-^ wit wenig starker Schale und schmackhaftem Kern.
Die schwarze Nuß, J. nigra L., hat eine viel dunklere Rinde, meist sieben Joche am Blatt,
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