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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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724 Nußöl Nymphiiacee»

lanzettliche, gesägte, fein behaarte Blättchen, längere, größere Früchte und eine äußerst harttSchale. Sie reifen erst im October. Sie ist härter und schnellwüchsiger als die vorige, 0 „ „Früchte enthalten kaum so gutschmeckende Samen. Das schwärzlich-violette Holz ist vortrest lDie Heimat ist in den Vereinigten Staaten. 4. cinerea L. ist oft ein noch stattlicherermit einem sehr großen Laubschirm. Die Rinde ist grau. Die Blätter haben 6—8 Joche. ~Blättchen ungleich, zugespitzt, gesägt, zottig. In ganz Nordamerika verbreitet. Die 3"?'"','pressen das Oel. Wir bilden von 4. regia unter a einen Zweig in y 3 natürlicher Größe >b ist eine männliche Blüte von vorn, c eine solche nebst Schuppe von unten, 4 eine im Durschnitt, dreimal, b und d viermal vergrößert, e und f zwei Staubgefäße, siebenmal vergrM 'g eine weibliche Blüte, zweimal vergrößert, Ir dieselbe im Durchschnitt, i eine Frucht, w /snatürlicher Größe. ^

Nußöl. Das Walnußöl, welches gewöhnlich unter dem Namen Nußöl verstanden w> 'gehört zu den trocknenden Oelen; es ist bis zu 50 Proc. in den Nüssen enthalten. Frischhat es eine grünlichgelbe Farbe, wird aber bald hellgelb und läßt sich leicht vollständigEs hat einen milden, angenehmen Geschmack und Geruch, verliert denselben aber beiStehen an der Luft sehr bald und wird ranzig. Bei — 15° wird es dicklich und gefrier— 27,5° zu einer weihen Masse. Es dient mitunter als Speiseöl, findet aber hauptsächlich ^der feinern Malerei Verwendung, da es noch leichter trocknet als Leinöl und zugleich nichtdunkle Farbe desselben besitzt. _ ,

Die Haselnüsse enthalten beinahe % ihres Gewichts eines schönen, hellgelben, dünnflüW 'nicht trocknenden Oels, das bei — 19° erstarrt. Es findet in der Parfümeriefabrikation Ant»düng (huile de noisette), hat aber den Nachtheil, daß es sehr leicht ranzig wird.

Nyctagineen. Eine natürliche Pflanzenfamilie der Monochlamyden. Es sind Krän 'Stauden, Sträucher oder Bäume mit knotigen Zweigen. Die Blätter stehen oft gegenüber, stwechselständig. Sie sind gestielt, einfach, federnervig, meist unversehrt und entbehren derblätter. Die Blüten stehen end- oder wechselständig, sehr oft von einer hochgefärbten, M» 1 '“ ;artigen Hülle umgeben, welche z. B. bei Bougainvillea die Hauptschönheit bildet. Die Bmhülle selbst ist oft blumig gefärbt, hochroth, gelb, weiß, oder mit mehreren dieser Farben verst,röhrig, trichterförmig, präsentirtellcrförmig. Das Rohr ist oft am Grunde aufgeblasen und ‘ ’seinen Grundtheil um die Frucht. Der Saum ist vier-, fünf-, zehntheilig. Die Staubgsn.stehen auf dem Blütenboden. Sie sind weniger oder mehr als Zipfel der Hüllen, seltenviele. Die fähigen, oft vorgestreckten Staubfäden sind frei oder untereinander am Grunde ^wachsen, auch wol am Grunde des Rohrs angeklebt. Die Staubbeutel springen mit zwei Lä»s'spalten nach innen auf. Der Fruchtknoten ist sitzend oder kurz gestielt, frei, einblätterig,^'fächerig mit einer einzigen aufrechten Samenknospe. Der Griffel end- oder seitenständig, c ^oft kugelig, mit sitzender, pinselförmiger Narbe. Die Frucht steht zwischen dem bleibenden Gru»bwder Hülle und wird holzig. Der Same verwächst ganz mit ihr. Der Keimling ist geradegekrümmt. Die Samenlappen umgeben das Eiweiß. Das Würzelchen ist nach unten gerw'Diese Familie enthält in Europa nur eine, im Orient einige Arten. Die meisten gehören ®dem tropischen Gebiet an. Die Pisonia erinnern im anatomischen Bau der Axemonokotyle Struetur. Mirabilis 4alappa L., longiflora L., dichotoma L. (fleur de 4»"^,heures) sind beliebte Ziergewächse, welche abends ihre hochgesärbte Blutenhülle öffnend, ^Abend- und Nachtschmetterlingen reiche Honigweide bieten. Bougainvillea gibt in warme»genden, z. B. in Algier Lauben. Die Boerliavia geben einen fieberwidrigen Thee. 0olu->nia parviflora Endl. braucht man in Peru in der Abkochung zur Reinigung des SilbcrgesöB .

Nymphäacceil. Eine natürliche Pflanzenfamilie der dikotyledonen Polypetalcn. ^Waffergewächse mit dickem, kriechendem Wurzelstock, der im Schlamme liegt, und auf demaufliegenden, langgestielten, schildstäudigen oder rundlichen, herzförmigen Blättern, deren 4*‘bald unversehrt, bald gezähnelt. In der Knospenlage sind sie von beiden SeitenDie Blüten stehen einzeln auf langen, achselständigen Stielen ohne alle Vorblätter. j(tvollkommen, regelmäßig, oft sehr groß und ihre Blumenblätter zeichnen sich durch sehr re '." C ' ju’i'brennende Farben aus. Der Kelch ist vier - bis sünfblätterig. Diese Blätter sind traiitiS ^innen gefärbt. Bisweilen sind sie mit dem Blütenboden verwachsen. Dieser ist fleischigwenn frei, Blumenblätter, Staubgefäße und Fruchtknoten. Die Blumenblätter sind sehr j„bald auf dem Blütenboden, bald auf dem freien Kelchrande. Sie haben keine Nagel, Mvielen Reihen, die innern in Staubgefäße übergehend. Bei Barclay» sind sie gamopetm- ^Staubgefäße sind ebenfalls sehr zahlreich, vielreihig (bei Barclaya der Blumenkcone angewaw