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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Fünftes Capitel.

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les die alleinige Ausübung und der Vortheil des Webens, Zu-richtcns und Glättcns der schwarzen Lustres, Renforcels undAlamodes verwilligt. Diese begünstigte Gesellschaft hatte in-dessen einen schlimmern Feind, als die Mitbewerbung, in demwechselnden Geschmack des Publikums zu bekämpfen, denn alsallgemein andere Gewebe getragen wurden, so war nach jenenbald gar keine Nachfrage mehr; die Company gab all ihr Geldaus und ward ausgelost, ehe die Zeit ihres Privilegiums ver-strichen war.

Der Vertrag von Utrecht, welcher im April des Jahres17k3 geschlossen ward, war von einem Handelsverträge begleitet,nach welchem die Manufacturerzeugnisse wechselseitig in Frank-reich und England, nach Entrichtung einer geringen Besteurungnach dem Werth (:nl valutem) zugelassen wurden. Bei dieserMaßregel, die im Sinne einer liberalen Staatsklugheit, zumBesten des Handels, von Seiten der Regierung genommen wor-den, scheint dieselbe der Intelligenz des Volkes vorangeeilt zusein, dessen Handclsvorurtheile so heftig dadurch angeregt waren,daß dem Parlament unzählige Petitionen gegen dieselbe eingereichtwurden. Nach sehr heftigen Debatten, ward die Bill über die-sen Handelsvertrag, im Hause der Gemeinen, mit geringer Stim-menmehrheit verworfen. Durch eine Petition, welche die Sei-denwcber-Zunft bei dieser Gelegenheit einreichte, ist erwiesen, daßdurch die Aufmunterungen, die ihnen durch die Krone und ver-schiedene Parlamentsaeten geworden, die Seidenfabrikation zu je-ner Zeit 20 Mal höher im Betrage war, als im Jahre 1604;daß ferner alle Arten schwarzer und farbiger Seidenzeuge, Gvld-und Silbcrstoffe, Bänder, schwarze Seidcnzeuge zu Kappen,Schärpen und Schleiern hier jetzt eben so vollkommen, als inden französischen Manufakturen, gefertigt wurden. Diese Artikelwurden vor 25 Jahren noch alle eingeführt, und ergaben, soviel später, einen Geldertrag von jährlich mehr als 300,000Psd. Sterling, der noch um ein Bedeutendes durch die Ausfüh-rung von wollenen Zeugen und anderen Manufacturwaarcn stieg,welche nach Italien und der Türkei gingen, von woher die roheSeide eingeführt ward. Es scheint, daß der einzige Einwurs,den die Opposition gegen den erwähnten Handelsvertrag zu ma-chen hatte, darin bestand, daß sie anführte: Es würden in Eng-chnd, mit dem besten Erfolg, alle Manusacturarbeiten Frankreichsnachgebildet, und viele, womit dasselbe sonst ausschließend Europaversagt habe, noch an Güte der Qualität übertreffen; und es