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Erster Theil.
werde. Doch erkannte das Parlament dem Sir ThomasLombe eine Summe von 14,000 Pfd. Sterling, als Anerken-nung des wichtigen Dienstes zu, den er der Nation, mit eignerGefahr und Aufopferung, durch die Erfindung und Vervollkomm-nung der erwähnten Maschine geleistet, und der sich als solcherspäter für das ganze Königreich bewährte.
Eine Bedingung dieser Geldbewilligung war indessen be-stimmt. Sir Lombe sollte gestatten, daß fähige Männer zuderen Besichtigung zugelassen würden, um ein Modell nach dem-selben zu fertigen, welches an einem, von Sr. Majestät zu >stimmenden Orte aufgestellt werden solle, damit diese Erfin-dung und mit ihr die Seidenbereitung sich in England durchBeschauung und Nachbildung vervielfältige und fortdauernd be-stehe« Die Acte über die erwähnte Geldbewilligung führt alsRechtfertigungsgrund für diese an, daß dem Sir Th. Lombedurch den König von Sardinien ein großes Hinderniß, bei demGebrauch seiner Maschine und dem, durch dieselbe zu machendenGewinn, in den Weg gelegt worden sei, indem dieser die Aus-fuhr der rohen Seide aus seinen Staaten verboten habe.
Die Unvollkommenheit der englischen Manufactur- undHandelsberichte bis zur neuern Zeit, nöthigen mich, in den, mitjener Periode gleichzeitigen Schriftstellern nachzuschlagen, um dar-aus die Belehrungen zu sammeln, die ich bedarf, um das Fort-schreiten derselben zu verfolgen und anzugeben. In einem Werke,welches 1721 unter dem Titel -Der brittische Kaufmann» er-schien und welches eine tiefe Kenntniß merkantilischer Gegenständebeweist, ist erwiesen, (Th. ll., S. 220.) daß der Ertrag derSeidenmanufactucen sich in jener Zeit auf 700,000 Pfd. Sterl.höher belief, als zur Zeit der Revolution, wo aus Frankreichjährlich für G Million Pfd. Sterling rohe Seide eingeführtwurde.
Zu fernerer Ermunterung dieses Manufacturzweigcs wardein Parlamentsbeschluß (3 Georg I>, Cap. 15 ) erlassen, welcherauf die drei folgenden Jahre gewisse Prämien für die Ausfüh-rung seidener Fabrikate festsetzte; die mit Seide gemischten con-currirten dabei. Diese Begünstigung der Seidenfabrikatiouwar eine von den wenigen, welche die Gerechtigkeit, in Bezie-hung auf den Handel, erforderte. DaS Geld, welches in Ge-stalt von Prämien verwilligt wurde, war, genau betrachtet, nurein Disconto, oder die Rückzahlung eines Theils der, bei derEinführung der rohen Seiden, entrichteten Abgabe», die,