Fünftes Capitel.
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Wenn sie nicht in Prämiengestalt zurückgegeben worden wären,b>e englischen Waaren auf fremden Markten in den größtenNachtheil gebracht haben würde. Jenes Prämicngesetz, woringesagt worden, daß es die Absicht sei, einen so vorzüglichen Ma-Uufacturzweig zu ermuntern, enthielt auch eine Bestimmung,woraus dem Handel ein zweiter Vortheil zufloß, nämlich dieBefreiung von jeder Steuer, für die zur Seide erforderlichen8ärbestoffe>
Die russische Handelsgesellschaft, welche das Monopol desZwischenhandels von England und Rußland hatte, erhielt im3ahre 1741 die Erlaubniß, aus Persien und den Staaten desRussischen Kaisers, rohe Seide zu einem nicht höheren Steuer-katz einzuführen, als für die levantische entrichtet wurde. EsIwgt hierin ein Beweis, in welchem Grade das Gouvernementdie Seidenfabrikation begünstigte, so daß es dadurch vermochtwerden konnte, die Schifffahrtsatte dadurch zu compromittiren^2 Carl II.), die zu aller Zeit und bis auf den heutigenTag, als der stärkste Pfeiler des englischen Handelsgebäude« an-gesehn und mit ängstlicher Umsicht bewacht wird. Auf jenemWege wurden nun bedeutende Massen roher Seide eingeführt,Und dieser Handel erhielt sich eine geraume Zeit sehr vvrtheil-haft für die russische Compagnie.
Um den wachsenden Anforderungen der Seidenspinner zu ge-nügen, setzte das Parlament 1749 die, für die ostindische Compagnie,iu Einführung der rohen Seide bestimmte Steuer, auf den Satz^erab, den die italienische zahlte. Um den, in den Colonien zu^eorgia und Carolina schon bedeutend fortschreitenden Seidenbauheben, ward der daselbst producirten rohen Seide eine ganz""besteuerte Einfuhr in den Hafen von London gestattet. In-zwischen scheint es ein Vorurtheil gewesen zu sein, daß man die^Wischen Seidenfabrikate denen anderer Länder, an Güte undSchönheit überlegen geglaubt, weil unter mindestens eben so ho-Abgaben, als der brittische Manufacturist für daS rohe Ma-^wl zahlte, dennoch fortwährend viele fremde Waaren, zum^°ßen Verdruß der englischen Weber, eingeführt wurden, weß-valb tzieft dem Hause der Lords ein Promemoria Über-sichten, worin eine Uebersicht des Handels vom Jahre 1764Und die Bitte enthalten war, man möge mindestens die aus-"ndischen Seidenstoffe mit einer zweifachen Steuer belegen. EsBittstellern indessen keine augenblickliche Berück-sichtigung zu Theil geworden zu sein, denn im folgenden Jahre,