Fünftes Capitel,
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Aus diesem Unterschiede wird man sehen, daß der höhereArbeitslohn, der für das Weben gezahlt wird, 4 Schilling, 8Pence, die höheren Kosten für Farben 7 Pence betragen und diegeringe noch übrige Summe sich unter diejenigen vertheilt, diedas Einspannen und Wickeln der Seide verrichten.
' Bei dieser Vergleichung ist vorausgesetzt, daß in beiden Fal-ken gewickelte italienische Seide gebraucht wird; und, wie schonerwähnt, ist dabei die Einfuhrabgabe für die unverarbeiteteSeide nicht in Anrechnung gebracht, weil derjenige, welcher dieseAbgaben beim Eingang des Materials entrichtet, dieselbe beider Ausfuhr der verfertigten Zeuge zurückerhalt. Er bekommtkine Bescheinigung über die entrichtete Steuer, die er, wenn erste nicht selbst gebraucht, an Andere überlaßt und sich auf dieseWeise Ersatz für seine Auslage verschafft, weßhalb man diesenur uneigentlich in einer Kostenrechnung berücksichtigen konnte.Der Baron Charles Dupin, welcher wegen seiner sorgfältigenNnd gründlichen Forschungen über alle commcrzielle Gegenstände,die noch einer Frage unterliegen, zu einem gegründeten Anspruchauf allgemeine Beachtung und Vertrauen zu seinen Ansichtendercchrigt ist, spricht die Bemerkung aus, daß diejenigen Völker,dei welchen der Arbeitslohn am höchsten bezahlt werden mußte,!>ch in allen Manufacturzweigen am meisten hervorgethan ha«den. Er führt die Baumwollenmanufacturen Englands an,welche bessere und wohlfeilere Waaren liefern, als irgend einanderes Volk in Europa, wahrend die Arbeit in Großbritanniencherirer ist, als in jedem andern Lande unserer Hemisphäre. Fer-ner führt er die Scidenmanufacturen von Belgien und Hollandderen Fabrikate bei weitem feiner und wohlfeiler, als das"inen der Bretagne ist, wo gleichfalls die Arbeiter einen gerin-gern Lohn erhalten, und endlich erwähnt er der feinen Wollen«ieuge Frankreichs, die bei höherem Arbeitslöhne, bei weitemschönere Stoffe liefern als Spanien und zu bei weitem geringe-Preise. *) Den völlig erwiesenen und hier angegebenen
. . Die Erfahrung hat fast allgemein erwiesen, baß die zu gering be-d»- . Arbeit, am Ende eine zu theuer bezahlte wird. Bei dem Vergleich- in den verschiedenen Ländern gezahlten Arbeitslohns, darf man nicht^Ug den Geldbetrag berücksichtigen, sondern es kommt dabei auf die Stun»a»s^^ die der Arbeiter arbeitet, die Ausdauer, mit der er dieses thut.treibt Geschicklichkeit und Sorgfalt endlich, womit er seine Arbeit be-Seid ^nn man den Maßstab dieser Berechnung an die Erzeugnisse derenmanufacturen Englands legt, so wird man in den meisten Füllen^cidcnmanufactur. «