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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Erster Theil.

Vorrang schreibt Duprn dem höheren Grade mechanischer Ge- hschicklichkeit, wie einer höher» commerziellen Kenntniß und größerM gUnternehmungsgeiste zu. ä

Es ist daher zu hoffen, daß, wenn England fortfährt auf ßdie Seidenfabrikation den gleichen Fleiß und dieselbe Geschicklich- nkeit zu verwenden, die uns bei den baumwollenen Fabrikätcn vein so entschiedenes Ucbergewicht verschafft haben, wir in kurzer gZeit befähigt sein werden, auch ohne allen Schutz beschränken- dder Gesetze und Abgaben, auf'S Erfolgreichste mit den franzosi- a

schen Fabrikaten in die Schranken zu treten und mit denselben st

auf den fremden Märkten zu rivalisiern, die uns bis jetzt ver- b

schloffen waren. Es bedarf keiner tiefen Forschung über diese» ZGegenstand, um wahrzunehmen, daß die Scidenverarbeitung i» Ij

England in allen ihren Zweigen einen mächtigen Wachsthum »

durch die Abänderung erhalten hat, die im Jahre 1824 in dein yfrühern System begann. Anfänglich zeigte sich die Wirkung si

des dadurch gegebenen Impulses, nur durch die vermehrte Quan- y

tität des, durch die Weber geforderten rohen Materials; vo» ej

der Zeit aber, wo fremde Scidenzcuge auf gesetzlichem Weg?mit den englischen um den Rang streiten durften, haben unsre! stWeber bewiesen, wie vollkommen sie befähigt sind, in diesem z

Zweige des Kunstfleißes einen eben so hohen Grad von Einsicht ti

zu beweisen, als England seit langer Zeit in andern MaiM' di

facturen bewiesen hat. Der früher vorhandene Abstand eng»- st

scher, gegen französische Scidenwaaren ist, mit geringen Aus' is

nahmen, gänzlich verschwunden; ja, der britische Arbeiter zeigt y

sich sogar oft dem französischen überlegen; und wenn — was s

die Kosten der Fabrikation betrifft — der Sporn der Mit»?' st

Werbung uns nicht in gleichem Verhältniß vorwärts getriebe» a

hat, so hat er doch viel und mehr gewirkt, als man ohne eig»* st

Wahrnehmung für factisch möglich halten sollte. VerbesseruM z

gen, die bei den Spinn- und Webmaschinen gemacht worden» st

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finden, daß dieselben mehr nominal, als reel theurer als anderwärtsObgleich dieses Sachverhältniß hauptsächlich da Anwendung findet,bie Arbeit nach der, darauf zu verwendenden Zeit berechnet werdenso kann he doch nirgends, wo keine gesetzliche Einmischung stattfindet, "angemessen erscheinen, und es unterliegt keinem Zweifel, daß die stets ^ ^nehmende Geschicklichkeit unserer Weber, bei völlig freiem Handel, baden Erzeugnisse» ihres Wcbstuhls einen Werth geben würbe, der den vHern Preis, welcher bis jetzt das Resultat des Unterschieds ist, der inArbeitslohn von Lyon und Spitalfields beruht, vollkommen ausglett»würde,

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