Erstes Capitel.
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, die zu verwerfen, die vermittelst ihres schwereren Gewichts nur
, dem Verkäufer Vortheil gewahren. Die Interessen von diesem
, und jenem stehen sich bei dem Handel geradezu entgegen. An
l andern Orten miethet man für die Raupenjahreszeit Baume,
- die nach ihrer Größe mit 4 — 5 Franks bezahlt werden, wobei
, auch Gattung und Qualität mit in Anschlag kommen. Unter
. gleichen Umstanden liefert ein alter Maulbeerbaum immer bessere
1 Blatter als ein junger, und wie auch dessen ursprüngliche Be-
^ schaffenheit sein möge — je alter er wird, um desto besser wird
. die Substanz seiner, mit den Jahren kleiner werdenden Blätter,
. so daß diese jedenfalls endlich von vortrefflicher Beschaffenheit
z sein werden.
z Es ist wichtig, daß das Alter der Blätter mit dem der
^ Raupe gleichen Schritt halte. Das junge Blatt enthalt viele,
r der großen Ausdünstung der jungen Raupe günstige Wassertheile,
. wahrend das reife einen größeren Bestand von festen und nahr-
, hasten Stoffen hat, und dadurch besser für das Bedürfniß deS
, Insekts in vorgerückterer Periode geeignet ist. Deßhalb würde
- ^ es g^ich nachtheilig sein, den jungen Raupen alte, und den alten^ Raupen junge Blätter zu geben.
st! Es muß mit großer Sorgfalt dahin gesehen werden, daßr die Blätter sich nie durch Gahrung erhitzen; der Nahrungsstoff.
des Blattes leidet dadurch sehr, wird zu erregend für die Rau-h Pen, schadet ihrem Wohlsein, und erzeugt ein allgemeines Erkran-r den unter denselben. Es ist durchaus erforderlich, daß sie diez Blätter immer trocken erhalten.
> Man nimmt als Maßstab an, daß ein guter Maulbeerbaum
W einer Saison 40 Pfd. gute Blatter trägt. Im südlichen
2 Frankreich ist es nichts Seltenes, daß ein großer Baum dieseQuantität fünffach liefert.
,, Man sagt, daß außer der Seidenraupe kein anderes Insekt
>, s'ch von den Blättern des Maulbeerbaumes nähre. Pullcin
p Wachw einen Versuch mir der gesprenkelten Bärcnraupe, die sich
!- don Nesseln nährt, sowie mit mehreren andern Gattungen von
Insekten; keines aber wollte das Maulbecrblatt fressen. Eins Rial zwar entdeckte er einen grünen Wurm von 1 Zoll Lange
e wrd der Dicke eines Strohhalms, an einem Maulbeerbaume.
l- ^ verschloß ihn in eine Büchse und fütterte seinen Gefangenen
!. Wir Maulbeerblättcrn. Pullcin glaubt indessen, daß es nicht
e wff dem Baume lebe, sondern sich nur zufällig an demselben
d Pfunden habe als er es herabnahm. Wahrend einer drcijahri-