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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Siebentes Capitel.

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zuschreiben sein möchte. Fernere Beobachtungen leiteten sie zudem Schlüsse, daß die, dem Lattich innewohnende Kälte mehr,als irgend eine andere Eigenschaft, denselben schädlich macheUnd daß man in einer erhöhten Temperatur die Raupen, durchalle Lebensperioden, mit Lattich würde ernähren können. DerGeneral Mordaunt ließ deßhalb eine beträchtliche Anzahl der-selben in seinem Treibhause ausbrüten und nur mit Lattich fut-tern.

Sie gingen alle ihre Verwandlungen eben so glücklich durch,als wenn sie ihre natürliche Nahrung bekommen hatten. Nureinige Wenige starben, und die Zahl und Quantität der Eocensbewies den vollkommenen Erfolg des Versuchs. Wenn ein ein-zelner Versuch als Beweis hinreichend ist, so muß dieser in ho-hem Grade befriedigend für diejenigen sein, denen es wünschens-Werth scheint, die Seidenraupe in England zu nalnralisiren, wo,wegen der ungleichen Abgrenzung der Jahreszeiten, das Aus-! brechen der Blätter ungewiß und von dem Wetter abhängig ist.l Lattichblätter haben vor andern, als Surrogat der Maulbeer-blätter vorgeschlagenen Vcgetabilicn den Vorzug, daß die Nässe> W die Lattichköpfe nicht mehr eindringt, wenn sie geschlossenl sind und mithin der Raupe eine Nahrung gewähren, die freivon der ihr so verderblichen Feuchtigkeit ist. Mrs. Williams,bereu Versuche schon erwähnt sind und die eine Eorresponden-tin der Gesellschaft zur Beförderung der Künste war, machtk'nen langen und ausführlichen Bericht über die Proben, welchesw gemacht, um die Maulbeerblätter durch andere Vegetabilieniu ersetzen; denn ihre Raupenbrut war mehrere Mal im Winterausgekommen, wo selbst Lattichblätter schwer zu bekommenWaren. Sie gab denselben die zarten Theile der Brombcerblät-und sie versichert, daß sie dieselben gierig gefressen haben.Später gab sie die harten Blätter der Ulme und ein glückli-Erfolg krönte auch diesen Versuch. Dadurch ermuthigt, ver-achte sie die Blüthe der gelben Schlüsselblume und der Gänse-lume zu füttern. Da inzwischen aber die Maulbeerblätter an-lwgen auSzuschlagen und sie sich für ihre Raupen einige ver-gafft hatte, so wollten diese von dem Augenblick an durchausgn anderes Futter mehr nehmen und verschmähten jedes; undgsts ist wieder ein Beweis, daß der Maulbeerbaum, den kein»deres Geschöpf berührt, ganz allein für die Natur der Sei-Graupe geeignet ist. Mrs. Williams entdeckte bei ihren

noch eine sonderbare Eigenthümlichkeit der Seiden-««deiiinanufactur.