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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Achtes Capitel.

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Zahl der dabei betheillgtcn Wärzchen ab und wird durch denNaturtrieb bestimmt, der dem Insekt lehrt, den Grad der Fa-denstärke zu wählen, der zu seiner Arbeit am zweckdienlichstenist. Herr Bon unterschied 15— 20 Stränge in einem Faden.Reaumur sagt, daß er oft 70—80 durch ein Mikroskop ge-zählt habe und er unendlich mehr, als er zu zählen vermochte,wahrgenommen habe, so daß er der Wahrheit ziemlich nahe zusein glaube, wenn er die Zahl der, aus jeder Warze hervorge-henden Faden auf 100 annehme. Dieses vorausgesetzt, beständealso die, aus fünf Warzen hervorgehende und das Gewebe derSpinne bildende Fadenzahl aus 5000 Fäden. *)

Die Spinne bringt zweierlei Gattungen von Fäden hervor.Die eine dient zu dem Gewebe, welches das Insekt ausbreitet,um seine Beute zu erhäschen; zu diesem sind die Fäden schwach;tvährend die zweite Art, deren Bestimmung es ist, die Eier ge-gen. Kälte und Zerstörung durch andere Thiere zu schützen,viel stärker ist. Die Faden sind zu diesem Zweck sehr lockerUnd in Gestalt eines Seidenconcvns, um die Eier gewunden,von dem man die Wiltt>e>.. zumBehuf des Abwickelns abgenom-men hat. Ist der Sack aber gebildet, so ist seine Farbe grau,wird aber durch den Einfluß der Luft schwarz. Bon andernSpinnen mögen die Säcke von anderer Farbe sein und liefernvielleicht auch Seide von besserer Dualität, doch ist ihre Zahliu gering, als daß ein Versuch mit ihnen ausführbar wäre;v>'ßhalb auch Herr Bon seine Aufmerksamkeit auf die gemeineGattung der kurzbeinigen Spinnen richtete und beschränkte. Diese

') Sowohl Natur-, als Mterthumsforschcr neigten sich sonst mit Bor->ebe zu Untersuchungen hin. die dem Unerleuchtcten, nickt Eingeweihten, ans. "ticke zu streifen schienen. Es scheint, daß ihr Streben sich vorzugs-."ss dahin richtete, ihre Mitbewerber im Gebiete des Wunderbaren, hin-vcktlick mikroskopischer Beobachtungen zu übertreffen, keineswegs aber die."genialischen Berechnungen mit gewissenhafter Strenge darzulegen, oder^7 "ut Wahrscheinlichkeit in den vernunftgemäßen Grenzen zu halten.

verwendeten ihr Streben, nur zu häufig, nicht an das Wesen dcS, sondern an wahrhafte Kleinigkeiten. Herr Leuwenhock

tz. .bat berccknet, daß ,vn einzelne Sxinnenfäden an Dicke noch nickt dieseiner Barthaare erreiche, und daß, wenn beide völlig rund wären,-vag solcher Fäden nickt dicker sein würden, als ein einziges solchesFerner berechnet er, daß von einer junaen, ihr erstes Gespinnst be-erre"'» " 400 ihrer Fäden erst die Dicke des Fadens einer alten

»er würden, woraus sich ergebe, daß 4 Millionen einfacher Fäden ei-^ langer Spinne noch nicht so dick wären, als eines seiner Darthaare.reu ^same Berechnung!! und wahrscheinlich eben so unrichtig in >h<"> Daten als Schlüssen. ^ ^