Drittes Capitel.
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Menge Dampf für eine, doppelt so große Maschine bereitetwird und den man zur Erwärmung der Faktorei anwendet.In diesem Etablissement sind 120 Personen, mehrentheils jungeMädchen beschäftigt, und die Quantität der im ganzen Jahregezwirnten Seide beträgt, wenn die Maschine ununterbrochen>M Gange ist, 13000 Pfund. Der wöchentliche Betrag dersel-ben ist, nach der Qualität des verarbeiteten Materials und derFeuchtigkeit der Atmosphäre etwas abweichend und ist, aus die-sem Grunde, um nicht falsch zu berichten, der Jahresbetrag an-gegeben worden.
Drittes Capitel.
Glattes Weben.
Alterthum der Webkunst. — Ihr. Ursprung ist dunkel. — Geringe Ver-besserung des Webapparats. — Indische Art zu weben. — Einfach-heit des Webstuhls. — Dessen Anwendung. — Aufzug-Maschine. —Aufstellen des Webstuhls. — Das Wrberschiff. — Das Weben. —Bandwebrrei. — Maschinenwebstuhl.
Die Kunst, sadenartige Substanzen so zusammen zu setzenUnd zu verflechten, daß sich Zeuge daraus bilden, ist so alt, daßihr Ursprung sich in gänzliche Dunkelheit verliert. Es ist un-möglich, irgend einem Volke das Verdienst der ersten ErfindungZuschreiben, und wahrscheinlich haben mehrere ein gegründetes^echt daran. Gleiche Bedürfnisse, gleiche Mittel, dieselben zubefriedigen, leiten sehr natürlich zu ähnlicher Anwendung dersel-ben und führen zu demselben Ziele. Das Zeugniß Aller, welcheM neu entdeckten Ländern reisten, stimmt darin übcrein, daßMan fast in allen, die Kunst in einer oder der andern Art zuMebcn, als örtlicht Erfindung, in Ausübung getroffen habe, wobas Mma eine Bedeckung des Körpers erheischte.
Wahrscheinlich bestand das Weben in seiner ursprünglichengestalt, nur in dem Verflechten von Substanzen, die keine Nor-ereitung erforderten, und die ersten Stoffe waren gewiß aus Bin-w ' Pflanzen, oder dem Bast der Baumrinde gefertigt,
eiche die Operation des Spinnens nicht erforderten, und gewißuß es jx, jedem Lande eine wichtige Periode gewesen sein, woessen Bewohner zuerst zu der Entdeckung gelangten, daß unteren faserigen Substanzen es welche gebe, die durch Drehen zuwem fortlaufenden Faden sich vereinigen ließen und stark genugUrden, um die Stelle des rohen Materials einzunehmen.