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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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I

Viertes Capitel.

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des Webstuhls befestigt, an der Stelle, die sonst der Gehülfedes Webers einnahm.

, ist eine horizontale, hölzerne Achse, und so cingcrich-

! tet, daß sie in dem Gestell SS vor- und rückwärts, im Mit-telpunkte des Mechanismus, sich bewegt. Die Rolle 7) ist ameinen Ende des Gestells befestigt, an deren höchstem Punktedie Schnur aa. Durch Letztere wird die Achse in Bewegunggesetzt, deren Enden jedes mit einem der Tretschämcl verbundenist; L'L sind Leisten, die durch das mit ^ parallele Gestellbefestigt sind. ss sind Messingplatten, auf jenen Leisten an-geschroben, und mit einer großen Anzahl Löcher durchbohrt,um eben so viele Schnüre aufzunehmen, deren Bestimmungsich zeigen wird. ^ (Fjg. 24.) ist ein Ecntral-Haspel, der sichzwischen den Achsen befindet, und an diesem Haspel sindSchnüre befestigt, welche durch die durchlöcherten Platten «slaufen, über Rollen 66 gehen und durch die Gewichte üü her-abhängend erhalten werden. Die Rollen 66 sind durch Schnürean jedem Ende an dem Getäfel des Zimmers aufgehängt. Anjeder dieser Schnüre, welche von ab? durch die Platten «<s gehen,Und gerade bevor sie über die Rollen 66 lausen, ist eine an-dere Schnur befestigt. Diese hängt lose, da sie am obernEnde mit Leinen zusammenhängt, die horizontal durch das Ge-täfel des Zimmers hinlaufen, an dem sie mit dem einen EndeGefestigt sind, während das andere über eine Rolle läuft, die sichan der Spitze des Webstuhls befindet. Alle Geschirre oder Flü-gelschäfte hängen an ähnlichen Leinen oder Schnüren.

Man sieht nun, daß eine der, am Central-Haspel be-festigten Schnüre ^7 anzieht und auf den Theil des Geschirrs, tvirkt, mit dem er in Verbindung steht. Die Geschirre sindNun in solcher Reihenfolge geordnet, daß sich die Flügelschäfteder Art heben und senken, welche, indem sie die wechseln-den Lagen der Aufzugsfaden bewirken, das beabsichtigte Musterhervorbringen. Es bleibt demnach nichts weiter zu beachten,als daß fortwährend die Schnüre regelmäßig und auf einanderfolgend ziehen, wie sie der Zeichnung nach folgen müssen. Die-ses ist das Geschäft der Maschine, und sie verrichtet es auf fol-gende Weise: An der Achse ist ein Halbzirkel ^ befindlich, dertsach seiner Peripherie gleich einem Rade gefugt und so einge-richtet ist, daß er an beiden Enden einen gespaltenen Haken°l>er eine Zange bildet. In jedem der am Haspel befestig-ten Schnüre befindet sich ein dicker Knoten ein wenig unterhalb