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Das Ganze der Seiden-Manufactur, nach ihrem Ursprunge, Fortschritten und jetzigen Standpunkte dargestellt : enthaltend gründliche Belehrungen über die Cultur, das Abhaspeln, Zwirnen und Weben der Seide, nebst Abbildungen und Beschreibung aller dazu erforderlichen Geräthschaften und Maschinen, insbesondere der Jacquard-Maschine und anderer mechanischen Webstühle
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Dritter Theil.

häufige Befürchtungen, und selbst Feindseligkeit bei denen er-regt, die sich zuvor mit deren Verfertigung beschäftigten. Auchin andern, besser unterrichteten Classen fehlte es nicht an syste-matischen Einwürfen gegen die Einführung der Maschinen.Sie verfolgten die von Montesquieu vorgezeichneke Bahn,und behaupteten, mit Anführung von Argumenten, daß die Ver-ringerung der Arbeit den wahren Interessen der Gesellschaftentgegen sei, daß die Einführung mechanischer Erleichterung derArbeit, für den Arbeiter, der zuvor in diesem, nun für ihn Ver-lornen Arbeitszweige beschäftigt war, ein großes Ungemach erzeu-gen müßte. Dieses ist (wenn auch oft übertrieben) doch eineunbestreitbar traurige Seite an der Sache; so beklagenswertl)dieses nun auch ist, und wie sehr dennoch wohlthätige und ge-meinnützige Männer sich auch anzustrengen, darin Anregungfinden müssen, etwas zu ersinnen, das dieses große Uebel zumildern, oder zu beseitigen geeignet sei, so würde es doch wenigWeisheit, und wenn man einen allgemeinem Gesichtspunkt an-nimmt, wenig wahre Philanthropie verrathen, wenn man dcNFortschritten Grenzen setzen wollte, welche Genüsse und Lebens-annehmlichkeiten für die Mehrzahl der Menschen erreichbar ma-chen. Sehr wahrscheinlich ist der Nachtheil des beraubten Ar-beiters nur temporair, während der Nutzen für die Gesellschaftdauernd und stets wachsend ist. Die Individuen, welche durchdiesen Eingriff in ihren Erwerbszweig leiden, sind eben dadurchgenöthigt, zu Verbesserungen in jedem andern Zweige die Handzu bieten. Die Classe der Verbraucher ist stets eine viel zahl'reichere, als die der Producenten, und es würde in unserngen sehr schwer sein, dem Vorschlage Eingang zu verschaffe»'daß die dauernden Interessen der Menge dem temporairentheil einer, im Vergleich unbedeutenden, Anzahl von Zndividue»geopfert werden müßte.

Es kann wohl nicht als "eigentlich zu einer Abhandlungüber Seidenfabrikation gehörig, betrachtet werden, historiich »»^ausführlich auf die erste Einführung der Maschinen-Webstüh^einzugehen; oder aber, mich richtiger auszudrücken, in eine Bs'schreibung der, zu deren Vollendung vorgeschlagenen Mittel,man die Ausführbarkeit des darüber Gedachten, und alsentworfenen, mich einzulassen, und die viele Jahre zuvor bekan»gemacht wurden, ehe sie der Probe der praktischen Anwendung!unterworfen wurden.