I. Allgemeiner Theil.
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Einleitung.
Die Verhältnisse der deutschen Wälder in ihren verschieden-artigsten Beziehungen zu der Gesammtheit des Volkes, zuihren Eigenthümern und zu dem Staate, haben sich imLaufe der Zeit ebenso geändert, wie der Zustand der Gesit-tung des Volkes und mit ihm der Zustand des Landes eineVeränderung erlitt. Wie zur Zeit der römischen Kriegeunser Vaterland mehr bekannt wurde, erscheint es den da-maligen Geschichtsschreibern als eine große Waldwüftenei,sparsam bevölkert mit einem rauhen, aber thatkräftigenJägervolke. Die alten Germanen lebten im Dunkel ihrerWälder, von Jagd und Fischfang, die Eicheln und dasGras derselben nährten ihre Heerden und zu dem geringenAckerbaubetriebe war hinlänglicher Raum und urkräftigerBoden. Von Eigenthum Einzelner an den Wald war keineRede und wenn auch ein gesellschaftlicher Verband, einStaatsverband, allerdings in den rohesten Formen, bestand,so hatte dieser doch kein Staatseigenthum an den Wäldern,
Berg, Staatsforstwirtbschaftslehre. 1