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Mastfrüchte, Bucheln, Eicheln und wildes Obst, habenrücksichtlich der Schweinemastung seit Einführung der Kartof-feln an Wichtigkeit verloren, obwol neuerdings seit dem Er-scheinen der Kartoffelkrankheit wiederholt aus ihre Benutzungwieder aufmerksam gemacht wurde. (Fromann im Wochenbl.für Land- und Forstwirthe. 1849 .) In der Mastzeit von 75bis 80 Tagen ist auf ein Schwein 8 bis 9 Berliner ScheffelEicheln und 10 Scheffel Bucheln zu rechnen. Das Mastgeldfür ein Schwein ist von I'/r bis 3 Rthlr. in Norddeutschlandanzunehmen. (Pfeil, Forstbenutzung rc. 1845 . S. 309 .) Der Er-trag mag von 250 bis 350 Pfund Bucheckern und 300 bis 500Pfund Eicheln pro Morgen im Haubaren Holze schwanken.(Hundeshagen, Encyclopädie S. 235 .) Hubeny (ForstlicheMittheilungen 1835 ) gibt an, daß bei guten Mastjahren aufeiner ungarischen Herrschaft von 36,000 österreich. Joch Größe,wol 30 bis 40,000 Schweine gemästet worden sind. Indiesem Falle ist gewiß die Schweinemastung wichtiger als derHolzertrag. Als Del gewährt die Buchet noch einen höherenErtrag. In dem Orte Sofa auf dem Erzgebirge von 1600Einwohnern sind 1846 gegen 1400 Scheffel Bucheln gesammelt.Der Ertrag an Oel beträgt dem Gewichte nach 19 bis 20Procent. (Tharander Jahrb. 5 . B. 1848 . S. 87 .) — ImMansfeldischen am Harze giebt es Dorfschaften, welche fürHaselnüsse, wenn sie einigermaßen gerathen sind, 2000 Nthlr.und mehr einnehmen. — Bei der Domaine Neifenstein impreußischen Eichsfelde stehen in einer Allee 82 Stück wildeBirnenbäume, welche einen Durchschnittsertrag von 60 Rthlr.jährlicher Pacht abwerfen. Die Früchte werden zu Essig be-nutzt. — In dem preußischen Forstrevier Lödderitz bei Akenan der Elbe, werden in guten Jahren von 3 bis 400 MorgenMittelwald, worin das Oberholz aus Obstbäumen besteht,800 bis >000 Rthlr. eingenommen. (Amtl. Bericht über dieVersammlung deutscher Land- und Forstwirthe zu Potsdam> 840 . S. 540 .) In dem Amte Osterode am hannöverschenHarze, von nahe an 7000 Einwohnern sind >846 für > 5,000