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im grossem Kessel in 7 Minuten hoch auf, und lie-fert eine kräftige Suppe. In jenen Hochregionenjedoch gieng das Kochen immer in jenem Verhält-nisse länger, in dem an der Maschine freier Luftzugnacli ohen gestattet wurde.
Grössere Schwierigkeiten fand ich hei der Con-struktion zweckmässiger Thermometer, welche nurdie Grade der Siedhitze, aber in zollgrossen Abstän-den enthalten sollten. Zunächst wurden nun meh-rere xoo Glasröhren calibrirt und zwar, was gut zusein schien, mehrmals mit Quecksilbersäulchen ver-schiedener Länge, unter Vergrösserung und einerVorrichtung, wobei das parallaktische Beobachtenunmöglich wurde. Die ganze Menge lieferte nur 7ganz vollkommene Stücke von 12 bis 18 Zoll Länge.In der Absicht, die Fundamentalpunkte zu prüfen,wurden Thermometer von den ersten Mechanikernaus London , Paris , Darmstadt , München , Stuttgart ,Bern und Genf verglichen. Allein es zeigten sich,wenn auch nicht in gewöhnlicher Temperatur, dochum die Grade der Siedhitze, Verschiedenheiten, diemich in Staunen setzten. Wohl mag oft die Construk-tion, oder Glas und Merkur , oder auch vielleicht dieReduktionstabellen auf den Barometerstand fehler-haft sein; allein einen andern wahrscheinlichenGrund glaube ich erst im Verlaufe der Beobachtun-gen gefunden zu haben. Ich verwarf nun jedenfremden Thermometer, und liess durch Hrn. Kauf-mann einen Normalthermometer vollenden, dessenGefrier- und Siedpunkt ich unmittelbar hei 27 ZollBarometerstand bestimmte. Er sollte nur dienen,die Temperatur des siedenden Alkohols hei 27 ZollBarometerstand zu bestimmen; denn zu genauen Be-
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