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Naturhistorische Alpenreise : vorgelesen der Naturforschenden Gesellschaft in Solothurn / von ihrem Vorsteher Fr. Jos. Hugi
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und schreitet durch mannigfache Reihen von Gegen'Sätzen so lange in Verkörperung weiter, bis das W e 'sen mehr starr, der individuellen Gegensätze nichtmehr fähig, wieder das Allgemeine oder sich aufzii'lösen sucht. Eine allgemeine Reihe von Gegensätzensehen wir zunächst das Luftförmige und Flüssige bd'den. Ohne Harmonie, oder besser, ohne Kampf dieserZweiform entsteht auf der Erde kein Individuum-Die Warme aber sehen wir sich verhalten, wie di eInnigkeit der sich einenden Gegensätze. Als PrO' !dukte dieser Gegensätze müssen wir zunächst die Ur'oder die Gneis- und Glimmergebilde anerkennen»die aus Kiesel und Thon in kristallinischem Verhält-nisse bestehen, und deren Bildung von Aussen nach ,Innen fortgeschritten zu sein scheint. Beinahe gleich-zeitig, aber mehr nach der Aussenfläche, entstandeine andere, entgegengesetzte, weniger kristallinischeReihe, wo Kalk und Thon vorherrschen. Durch dieseBildungen über die Erdfläche hin wurde die Verbin' ;düng der Atmosphäre mit dem Erdinnern unter- !brochen, durch den innern Bildungskampf die Flächezerrissen, zu Gebirgen aufgetrieben, und so in ver-schiedenen Epochen die Verbindung mit der Atmo-sphäre wieder hergestellt. In Folge dieses innern Thunswurde das noch kaum erstarrte Urgebilde an seineruntern Fläche wieder gelöst, und als Granitmasse auf-getrieben. Die obern Urgebirgsglieder erfuhren nuf itheilweise diese innere Veränderung, und wurde#mehr mechanisch zerstört, aufgetrieben, und so dem iKalke aufgelagert. Dieser letztere wurde nur hi eund da von der Kraft der Metamorphose ergriffen»und zu Gips oder Dolomit. Allenthalben aber ver- tkünden auch heim Kalkgebilde Brüche, Klüfte u»^

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