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Wegnehmen, und so die ganze Masse abtragen. Auchzerfällt die Masse, wenn einige Kristalle aus der Ver-bindung gehoben, meist von selbst in Haufen. Kaumwird es je möglich sein, bei den Kristallen eine be-stimmte Form nachzuweisen, oder sie im Allgemei-nen auf eine solche zurückzuführen, fin Durch-schnitte sind sie mehr länglicht als kubisch, undhaben sehr oft einerseits, selten beiderseits, einengrossen Gelenkkopf mit unbestimmten Flächen undWinkeln. Diese Unbestimmtheit hat dann noch einegrössere in den umgebenden Kristallen zur Folge,die nach allen Richtungen sich zusammenfügen, klei-nere zwischen grössere einschliessen, und klumpen-weise sich zusammenkeilen. Alle Aussenflächen derKristalle sind rauh, warzig und gefurcht. Ein be-stimmtes, inneres, kristallinisches Gefüge vermochteich nie auszumilteln. Nur an abgerissenen Massennnd den Kanten, nicht aber in ebnem Zusammen-hänge der Gletscher, pflegen die Kristalle sich aus-einander zu lockern.
Wenn man die Unterfläche eines Gletschers un-tersucht, was mir am Uraz-, Oberaar-, Obergrindel-Wald-, Viescher- und Münstergletscher möglich war,so sieht man die fortwährend unten abschmelzendeund gewölb- oder kuppenartig ausgemusclielte Un-terfläche (denn die Gletscher ruhen nur mit einzel-nc n Füssen auf dem festen Gestein) sehr glatt, dochausgezeichnet netzartig von den Fugen der Kristallebestrickt ■ ohne dass jedoch die Masse um diese Fugentiefer, als die Festmasse der Kristalle eingeschmolzenWären. Die Oberfläche der Gletscher dagegen istsehr rauh, so dass es scheint, die Masse schmelzevorzüglich leicht um die Fugen der Kristalle, oder