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Handbuch der Forstwirthschaft im Hochgebirge : für alle jene, welche das Forstwesen betreiben, oder mit demselben in Berührung stehen, als: Forst-, Berg-, und Hütten-, Wasser- und Strassenbau- und politische Beamte, Gemeindsvorstände, Waldbesitzer etc / von Gottlieb Zötl : I. Holzerziehungskunde
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Stecklinge. §. 99.

sonders dort nicht bald genug zu wünschen ist, wo groß,Holzverzehrende Unternehmungen deö StaateS die möglichstgrößte und bald wiederkehrende Nutzung aus den znr sichernund wohlfeilen Lieferung wohl gelegenen Wäldern staatö-wirthschastlich fordern.

Stecklinge.

Bey den Stecklingen sucht man dadurch eine Flächemit einem Holzbestande zu versehen, daß man die Äste undZweige gewisser Holzarten mit der nöthigen Vorsicht bloßin den Boden steckt, und sie dann ihrer Fähigkeit überläßt,vollständig Wurzel und Stamm auszubilden.

Welche Holzarten zu Stecklingen vorzugsweisetaugen-

§. (fy. Obwohl diese Fähigkeit mehrern Holzarten eigenist, so sind doch nur zu solchem Anbaue im Großen Wei-den und Pappeln der Empfehlung werth, indem dies,durch Stecklinge sogar leichter, als durch den Samen sichfortpflanzen lassen.

1 . Zum Bren »holze eignen sich vorzugsweise:

Die Bruchiveide, 8alix fragilis L. ^ , Überall in san-" Die weiße Weide, » alba L. j tttnD'vden!

2. Zum Brenn- auch Bauholze im Trocknenund zum Schnittholze.

Die italien. Pappel,

» kanadische Pappel,» Schwarzpappel,

» Silberpappel,Aspe.

Populus (lilatataL.'J» moniliferaL.

» nigra L.

» canescens L.

» tremula L.

In nicht zu rau-hem Klima; aufkeinem zu Ihoni-gen oder zu nassenBoden.

»