Buch 
Ausführliches theoretisch-praktisches Lehrbuch der Englischen Sprache : enthaltend eine wissenschaftlich geordnete Anleitung zur Aussprache und zur Aneignung der Sprachformen; die vollständige Entwickelung der Syntax, begleitet von zahlreichen Beispielen, so wie auch von zweckmässigen Uebungen für obere Klassen und überhaupt für reifere Schüler; ferner, als Anhang, ausser belehrenden Gesprächen, eine leicht fassliche Anleitung zur Kenntniss und Einübung des im Merkantilischen üblichen Styles, eine Auswahl guter, zweckmässig erläuterter Lesestücke, und endlich auch eine Uebersicht der ganzen englischen National-Literatur / von G.F. Burckhardt und Dr. J.M. Jost
Entstehung
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Aussprache.

'«f- Kommt das a hinter einen schon verkürzten Laut, so wird es oft gar

Nicht gehört, sv ill carriage, marriage, parliament, miniature, eocoa, victuals(witlls); außerdem nach dem Accent in caviare (ihr), diamond, damascene,rind das ae ill micliaelniass.

In Ziisamniensctzüngen, die häufig und schnell gesprochen werden, wirktdas Zusanimcntrcffcn des w mit dem a, daß dies ganz verdunkelt wird, so inden Wörtern towards, awkwardly, southward, soulhwark (gemeiniglichßvdderk), gunwale (gunnil). g» extraordinary wird a vor o nicht gehört.

Die Ableitungssylbe a>» (aus dem lateinischen a»«) lautet nach demTone schwach wie ft so mountain, fountain, und analog gebildete, wie bargain,captain, chieftain; in Ijritai» lautet es wie kurz o. Werden von diesen wie-der Wörter abgeleitet, die nur a Haben, so lautet dies wieder gehörig, z. B.

villai», villany, villannus.

»y wird in den Wörtern sunday u. f. w. wie i ausgesprochen.

Das e hat mancherlei Laute, meist bedingt durch seine Nebcnlaute. Endetein Wort aus ere, gre, tre, so hört man zwischen den beiden Consonanten,die sid) nicht in einander schleifen lassen, ein dumpfes e, so in lucre, mangre,

theatre.

Steht ein stummes e durch Flerion äm Ende zwischen zwei Zischlauten,lo lautet es dazwischen wie !, z. B- faces, praeses.

In der Endsylbe e! wird das e dunkel vernommen, aber in folgendenWörtern gar nicht gehört: shekel, weasel, ousel, nonzel, navel, ravel, snivel,rive], drivel, shrivel, shovel, grovel, liazel, drazei, nozel.

Die Endsylbe on nach Harten Consonanten wird gewöhnlich nicht gehört,wenn sie zur Formation dient, mit Ausnahme von chicken, jerken, aspen.Räch liquide» Buchstaben ist es verschwiegen in fallen, stolen. In Substan-tiven wird es ebenfalls nid)t gehört, außer in platen, paten, marten, fatten,patten, Jevcn, sloven, mittens.

In der Verbal -Endung ed wird es nie gehört, wofern nicht ein d odert vorangeht, welche nicht in ed sich schleifen lassen, wie in added, tasted.Und so hört man cs auch in parricipialisch gebildeten Adjectiven, die kein Zeit-wort haben, wie naked, ragged, crooked) dunkel wie i.

Die Endsylbe er ist ganz dunkel, meist wie ö, z. B. cohhler, giver.

Die Endsylben es und ege sind ebenfalls dunkel und lauten wie >, z. B.

bonnof, basket, banket.

.Für die Ableitung ist nun wichtig, daß, wenn solche Wörter durch Ansäßeverlängert werden, sie ihren Laut behalten, wenn auch das « eine Sylbe

schließt, z. B. farther, (kurz e), fartherance, poet, (i) poetry.

Ueber ea, welches durch Ableitung aus i h in e verkürzt wird, sind bereitsoben die Beispiele angeführt. Manche Wörter lassen beide Aussprachen zu,nämlich fearful (ih) furchtsam, und fearful (c) schrecklich, > eat (schlagen)," cat (ih, und gemein e) schlug; zealous wird von Gebildeten auch slh ge-brochen. Trifft dieser Laut vor rth, so wird er dunkeler, daher dearth, dochmit den bereits angegebenen Ausnahmen. Komincn ea nur zufällig zuseim-mcn, durch Herkunft oder englische Wortbildung, so versteht es sich, daß jederLaut seiner Natur folgt und sie getrennt bleiben, wie z. B. real von reaüs,

reaction Yon re-actio, create von creare, beatitude VON beatitudo, tutb aNÜ-log miscreant; whereas von where und as, saleable von sale und dem An-satz able. Besonders hat man hier auf das hinter den Zischlauten vorkom-mende e vor a zu achten, da es mit diesem nicht verschmilzt, so ocean, ven-geance, pageant , serjeant (ßar). Die Endung eign lautet ganz kurz wiee», und analog in andern unacccntuirtcn Endungen, forfeit, surfeit. Trc-tcn e und i zufällig zusammen, so werde» sie nicht vereint, wie in being,leify, therein, und so in lateinischen Wörtern, wo sie getrennt waren, deity,atheist. Eben so ey in beyond, während ey als Endung fast wie y lautet,galley, salley, alley.