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Chronologischer Abriss der Weltgeschichte : zunächst für den Jugend-Unterricht / Fr. Kohlrausch
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Alte Geschichte.

VorCH.Gcb.

Erster Zeitraum.

Aelteste Geschichte bis auf Cyrus. 2000 bis

Aegyptier, Phönicier, Assyrer, Juden.

655 vor Chr. Geb.

Griechenlands und Roms Entstehen.

um

2000 .

nach

2000 .

um

1800 .

1860 .

1550 .

1556 .

1500 .

1350 .

1250 .

1230 .( 1210 )

1200 .

( 1184 ).

1104 .

Völker- und Staaten - Geschichte.

Abraham. Zweite Kultur-Stufe, aber in dem höherenLichte religiöser Weihe.

Aegypten , der älteste gebildete Staat, von dem wirwissen, mit Gesetzen, Lebensordnung, Künsten und Handwer-ken,,aber vorzüglich anf Ackerbau gegründet. Das regel-mäßige Austreten des Nils lehrte auf den Wechsel der Jah-reszeiten und die Himmels-Veränderungen achten, Astro-nomie. Die nothwendigen Kanäle zur Bewässerung der Aeckerweckten die mechanische Kunst und die Geometrie. DritteKultur-Stufe, wenn gleich schon im Uebergange zur vierten.

Phönicier, ältestes handelndes und seefahrendesVolk. Frühe Kenntniß der Küsten des mittelländischen Mee-res. Schiffbau, Glas, Purpur, Geld. Vierte Stufe.

Das Assyrische Reich , das erste große in West-Assen, zwi-schen Euphrat und Indus, gegründet durch N in u s undSemiramis. Hauptstädte: Ninive und Babylon.

Aelteste Bewohner Griechenlands , diePelasger. Jnachus,Gründer von Argos und Sicyou.

Joseph in Aegypten .

Oenotrus und Peucetius führen pelasgische Koloniennach Italien .

Sidon blühend in Phönicien .

Cecrops aus Aegypten , Gründer Athens .

Hellenen in Griechenland , deren spätere Haupt-StämmeDorier, Aeoler, Achäer und Jonier sind.

Moses aus Aegypten nach Palästina I Fast gleichzeitige Wandc-

Danauö- - - Argos rungen, die vielleicht im

Kadmus- Phönicien - Theben ) Zusammenhange stehen.

Moeris, Sesostris , in Aegypten .

Pelops aus Myssrn nach dem Peleponnes.

Tyrus blühend.

Minos I. und II. Gesetzgeber auf Kreta .

Amphiktyonen -Gericht in Griechenland .

Argonautcnzug. Jason. Herkules. Thefeus, vereinigt diezwölf Demen (äMor) Athens zu einer Stadt («urn ).

Thcbanische Kriege. Oedipus und seine Söhne.

Trojanischer Krieg. Erste große National-Unternehmungder Griechen. Das lOjährigeZusammenlebcn der verschiedenenStammgenvssen im fremden Lande, von den Ihrigen getrennt,legt den ersten Keim zum Gemeingeist. Verbindung durchgemeinsame Sitten, Religion und Sprache. Gegensatz zwi-schen Griechen und Barbaren. Die Feier der Heldcnzeit inNational-Gesängen hebt und bildet den Geist des griechi-schen Volkes.

Wanderungen der Hcrakliden. Der dorische Stamm in Be-wegung. Dorier im Peloponnes .

Kultur - Geschichte.

Uralter Glaube an den einigen Gott.

Die ägyptischen Kasten. Priester, im Besitze allerHähern Kenntnisse. Thierdienst.

Es ist nicht historisch ausgemacht, welches Volk dieSchreibekunst erfunden habe; die Sage nennt diePhönicier. Ihr ausgedehnter Verkehr mit andern Völ-kern und ihre Kolonien mochten ihnen Veranlassungdazu geben. Vielleicht ist aber auf mehreren Punktender Erde diese Erfindung gemacht. Auch hierin gibtes Stufen. Die Aegyptier haben Hieroglyphen- oderBilderschrift, die Chinesen Wörterbücher, die Phöni-cier Silbenschrift,die Griechen Buchstabenschrift. Bu-strophedon-Schrift.

Karavanenhandel.

Babylon mit ivo Thoren, thurmhohen Mauern undden schwebenden Gärten.

Der Belus-Thurm in Babylon soll 170 Fuß hö-her gewesen seyn, als die höchste Pyramide, also 800Fuß hoch. Sternkunde, eine Lieblingsbeschäftigungder Babylonier.

Mumien in Aegypten ,

Sitte und LebenSordnung in Athen ; feste Ehen.

Jupiterdienst.

Schreibekunst nach Griechenland .

Delphisches Orakel. Eleüsinische GeheimnUe.

See Moeris (15 Meilen im Umkreise; 6 MonateZufluß aus dem Nil, 6 Monate Abfluß), und Obelis-ken in Aegypten . (Papst Sixtus der fünfte laßt dengrößten in Rom wieder aufrichten, 1585.)

Orpheus . Daedalus .

Zeitalter der Heroen, welche gegen gefährliche Men-schen und Thiere kämpfen.

Lugend und Laster noch kolossal. Lebensart einfach;Viehzucht, Ackerbau, nothwendige Handwerke, Jagd.Krieg, Seeraub. Die Weiber sehr eingeschränkt; Kin-dererziehung ohne Kunst, nur Uebung in den väter-lichen Geschichlichkeiten. Große Ehrfurcht der Kindergegen die Eltern. Das Ansehen der Fürsten auf per-sönliche Würde gegründet.

Sanchuniathon bei den Phöniciern.