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N.CHr.Gcb.
Alte Geschichte. Völker- und Staaten-Geschichte.
Kultur - Geschichte.
337.
361.
375.
379.
395.
497.
410.
444.
449.
455.
476.
alle Mitrcgentcn fortgeschafft. Erhebt 311 das Christen-thum zur Staatsrcligiou.
Verlegung des Kaisersitzcs nach Constantinopel ,(Byzanz). 330. Einthcilnng des Ncichs in vier Präfectn-rcn: Orions, 6i>IIiao, Itsliki. Const. st. 337.
Constantins Söhne regieren gemeinschaftlich aber uneinig.
Iuliann 6, strcngerPhilosopb, gelehrt, Feind desChristcnthums.
llötllcrwandcruug. Hunnen, aus der Mungalcy unlängstvon den Chinesen verdrängt, drängen am Don die Ala-nen und Gothcn, (Hcrmanrich), diese wieder anderedeutsche Völker, und Alle die Römer. Kaiser Dalens st.in der Schlacht gegen die Gothcn bei Adrianopel 378.
Thcodosiusl. hält indeß den Sturm noch einigermaßen zurück.
Theilung des Rcichö unter seine Söhne Honorius undArcadius ; jener in Rom , dieser in Constantinopel. Sti-licho, Nufinus, ihre Minister.
Alanen, Vandalen, Sucvcn, dringen verwüstend durch Gallien nach Spanien , und die beiden erster» später nach Afrika,429 .
Burgunder von der Weichsel , nehmen ihren Sitz an. der Rhone .
Alarich , der Wcstgothe, erobert Rom . Athaulf undWallia, seine Nachfolger, stiften in Gallien und Spanien das wcstgothischc Reich. Toulouse Hauptstadt. 419.
Attila , König der Hnnncu, dringt aus Ungarn vor.Flüchtlinge vor ihm der stiften Venedig , 452. Er machtConstantinopel zinsbar. Wird von Ai-tius unddcnWcst-gothcn bei Chalons geschlagen 451. Mit seinem Tode453 zerfällt sein Reich.
Angeln, Sachsen nnd Inten gehen unter Hcngist und Horstnach dem unter Honorius verlassenen England nnd erobern es.
Gciscrich, König der Vandalen in Afrika , plündert Rom .
Romuluö Angustulus, letzter röm ischcr Kaiser,dankt ab im 1230stcn Jahre nach Erbauung der Stadt.Odoaker , Anführer der Hernlcr und Rugicr, Herr Italiens .
Durch ganz Europa entstehen neue Staaten, neueSprachen und neue Sitten.
Arianischc Ncligions-Streitigkeiten werden ein wich-
tiger Gegenstand der Regierung. AthanasiuS , der Or-thodoxe.
Die Innigkeit und Reinheit dez Christenthums ge-winnt nicht dadurch, daß es Hof- und Staats-Reli-gion wird.
325- Küchcnvcrsammlung zu Ricäa.Wassermühlen an der Mosel .
Donatus. Aurel, Victor.
Erste Spur von Glasfenstern. Gaffenrrleuchtung inAntiochien . Eutropius . Amm. Marcellinus.
Ulphilas , Bischof der Gothen , übersetzt seinenLandslcutcn die Bibel. (Chrnsostomus.)
Ausonius . Ambrosiüs, Bischof zu Mailand .
VegetiuS.
Bildsäulen der Götter werden in Rom niedergerissen.Marcrobius. Symmachus. Claud. Claudianus.Festus Avienus. Aurelius Prudcntius.
Der hl. Augustin. Constantinopel nebst rilexan.-dricn Sitz der Gelehrsamkeit und Künste; aber derGeschmack ist gesunken. Der hl. HieronnmuS st. 4l0
Codex Lhcodosianus. 4.38-
Das Christenthum findet an den roden oberkräftigen Gemüthern der germanischen Stämme einenedleren, bildsameren Stoff, als an den erschlafften derRömer und Griechen, und wird von jetzt an erst rechtim Großen wirksam in der Weltgeschichte. Das Chri-stenthum und die Eigenthümlichkeit der Germanen wer-den die Wurzeln der neuen Zeit.
Mittlere Geschichte.
Fünfter Zeitraum.
Von Odoaker bis auf Karl den Großen.
Neue europäische Reiche. Entstehen der fränkischen Monarchie.
N.CH.Gcbr.
Völker« und Staaten--Gcschkchte.
476 bis 768.
Drohende Eroberungen der Araber.Kultur - Geschichte.
um
500-
Uebersicht des Zustandes der Welt um dasJahr 500.
In Italien hat Odoaker ein Reich der Rugicr und Herulcrgestiftet, 476—493; Italien befindet sich gut unter ihm;^ aber 493 wird er von:
Theodorich , König der Ostgothen, besiegt. Das vondiesem gegründete ostgothische Reich, 493 — 553, um-faßt außer Italien noch im N. die Länder bis an dieDonau , und im Osten bis Scodra , die Gränze des
Römische Schriftsteller hören auf, doch bleibt dierömische Sprache, als die gebildetere und als die got-tesdienstliche, bis zum 13. Jahrh, allein Büchersprache.
Bei den Ostgothen einige Liebe zu den Wissenschaf-ten. Sie sind arianisch« Christen.
Cassiodorus, Geheimschrciber Lheodorichs.
Bencdikt von Nursia, (st. 544.)