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Synchronistische Tabelle zur alten Geschichte.
D. C.
449.
44S.
443-
431.
426.
406.
405.
396-
390
L.v.
364.
Die Gewaltthat des Appiuc-Klaudius gegen die Virginiastürzt die Pecemvirn. Neu,Konsuln.
I-ege« Valeriaolloi atiae, rcl,kjucxl lributuin pleko8 jussiL-8Lt, populuin tenerel.
I,ex Lanuleja cie onnnuOic,?s 1 i-uni ol 10vd,z bestätigt.
Der Forderung von plebeji-sche» Konsuln weichen die Pertrizicr dadurch aus, daß 6 triIrcuii inilitcun con^nlari p»tostäte aus beiden Ständen ge-wählt werden sollen.
Zwar werden im folgendenJahre auf Befehl der Augur»schon wieder zwei patriz. Kon-suln gewählt, doch späterhinbis 366 abwechselnd Konsuln u.Kriegs-Tribunen mit konsular.Gewalt, und oft Plebejer.
Zuerst zwei patrizische Censo-ren auf fünf Jahre.
Die Macht d. Volsker u. Ae-quer wird durch den großen Siegdes Dictators A. Postumius Tu-bertus an dem Berge Algidusgebrochen.
Fidenä erobert und zerstört.Die Samniten werden mäch-tiger, erobern Capua u. Cumä .
Die Volkstribunrn erneuern inder folgenden Zeit öfter u. hefti-ger die Forderung, daß die vonden ital. Völkern eroberten Län-dereien auch den Plebejern zuge,theilt werden mögen.
Im Kriege gegen die Volskererhalten d. Soldaten zum erstenMale Sold. — Anxur erobert.
Krieg gegen Veji, der 10Jahre dauert. Winter-FeldzügcBelagcrungskunst ausgebildet.
M. FuriusCamillus ero-bert Veji, wird aber wegen sei-nes Stolzes 391 verbannt.
Die Gallier, die Ctrurienschon verheert haben, geben dieBelagerung von Clusium auf,ziehen gegen Rom , schlagen dieRömer am Fluß Allia, (den 18.Juli), verbrennen Rom , bela-gern das Kapitol. M. ManliusCapitolinus. Camilluszurückge-rufen u. Dictator. Die Gallierziehen ab, wahrscheinlich für ein
Cimon, zurückgerufen, kann nicht sogleich den Frieden herstellen. Lolmides und Perikles verwüsten die Küsten des Pelop. und führe» auch 45bdie Meffenier, die nach zehnjähr. Widerstände Jthome übergeben müssen,nach dem den Lokrern abgenommenen Naupaktus.
Endlich vermittelt Cimon 450 einen fünfjähr. Waffenstillstand u. kanndie Kräfte gegen den Erbfeind kehren. Er schlägt die persische Flotte beiLypern, belagert Citium, st. aber 449- Doch ist ein ehrenvollerFriede mit den Persern erkämpft 449, Ol. 82, 4-Neue Uneinigkeit in Grrechenl. Heiliger Krieg wegen Delphi 448. Tol-mides 447 von den Böotiern geschlagen. Megara u. Euböa fallen ab,werden aber von Perikles 445 wieder unterworfen. In demselben Jahreneuer 30jähr. Friede mit Sparta , (der aber nur 14 Jahre dauert.)
444 wird des Perikles Einfluß unbeschränkt, da das Haupt der ari-stokrat. Parthei, der ältere Thucydides, verbannt wird. Athen blühtherrlich unter ihm.
Perikles verbreitet die demokrat. Verfassung in allen Bundesstaaten, oftfreilich mit Gewalt, wie z. B. in Samos .
435 Krieg zwischen Korinth und Corcyra wegen Epidamnus.
Athen mit Corcyra verbunden; die korinth . Flotte wird 432 geschlagen.
Dafür fällt Potidäa, eine alte PflanzstadtKorinths, auf Antrieb der Mut terstadt von Athen ab; wird belagert. — Versammlung der dorischenStaaten in Sparta und Kriegserklärung gegen Athen 432.
431 Anfang des peloponnesischen Krieges. Ol. 87,
430 Pest in 'Athen und 429 des Perikles Tod.
Potidäa «giebt sich den Athen., aber das treue Platää wird von denPelop. belagert u. muß sich 427 ergeben; so wie dagegen das abgefallen?Mitylene den Atheniensern.
425 Pylos besetzt und die Spart, auf Sphakteria durch Kleon ge-fangen genommen.
Dagegen nimmt Brasidas 424 Amphipolis ein, fällt aber 422 siegendbei dieser Stadt zugleich mit Kleon.
421 Friede des Ricias auf 50 I. (aber nur bis 414, unter vielemSchwanken, dauernd). — Schon 420 schließen die Athen., durch Alci-biades geleZet, einen Bund mit Argos, zum Aerger Sparta's ; dochnur theilweiser Krieg im Pelopomies.
415. Die Segestaner in Sicilien fordern Athen zur Hülfe gegen S y-rakus auf. Eine prächt. Flotte von 134 Schiffen segelt nach Sicilien unimmt Catana ein. — Alcib. zurückgerufen. — Nicias u. Lamachus belagern Sy-rakus; Lamachus fällt 414. Der Korinther Gongylus u. der Spart. G y-lippus führen den Syrak. Hülfe zu. Die Spart, fallen, aus des Alci-biades Rath, in Attica ein u. befestigen Decelea; gleichwohl segelt Le-rn osthen es 413 mit einer neuen starken Flotte nach Sicilien. Aber dasalte und neue Heer, nebst der Flotte, werden vernichtet, Nicias und De-mosthenes hingerichtet, 413, Ol. 91, 4.
Die Athen , zeigen sich im Unglücke standhaft und rüsten sich zum fernerenKriege mit den, auf den äußersten Nothfall zurückgelegten 1000 Talenten411 Alcibiades zurückgerufen u. die Spart, durch Lhrasybulw.bei Abydos , und 410 durch Alcib. bei Cyzikus geschlagen.
Die Athen , befestigen ihre Herrschaft am Hellespont 408 durch die Ein-nahme von Byzanz. Glänzende Rückkehr des Alcib. nach Athen 407, aberin demselben Jahre Absetzung u. Exsl, weil in seiner Abwesenheit Lysau-ber die athen . Flotte bei EphesuS geschlagen hat. Zehn Feldherren, unterdenen Konon , der aber von Kallikratidas bei Mitylene geschlagen u. indem Hafen eingeschlossen wird. 110 Schiffe, zu seiner Befreiung geschickt,schlagen den Kallikrat. bei den Arginusischen Inseln 406. Kallikr.ffällt, aber die 8 athen . Feldherren verurthcilt, weil sie die Todten nichtlScite.
Die Siege desCimon nöthigend.Persern 449 denunrühmlichen Ci-monisch. Frie-den ab. Die asia-tischen Griechenfrei, d. pers.Flot-ten dürfen d. ägci-sche Meer nicht be-schissen, die Trup-pen sich auf3 Ta-gereisen der Küstenichtnähern. Dochvereiteln die Unei-nigkeiten d. Grie-chen d.Ausführungd. Bedingung.
447- Megaba-zus, der Satrapv. Syrien empörtsich u. schreibt dBedingungen sei-nes Vertrages mitd. Könige vor. Er-stes Beisp. d. ArtViele innere Un-ruhen im persisch.Reiche.
Xerxes II.425, reg. nur 45Tage, wird vonseinem unächtenBruderSogdia-nus, und dieserwieder nach 6 Mo-nat. v.Ochus ge-stürzt, der als:
DariusII. v423 - 404 regiert.
ReueSatrapen-Zmpör., doch mei-stens gestillt.
Die Uneinigkeitder Griechen ist einGlück für das pers.Reich, welchesdurch seine Satra-pen inKlein-Asienbald Athen , baldSparta mit Geldunterstützt.
411 Bündniß d.Tissaphernes mitSparta .
Lysander zieht407 denjüngernCyrus, Satra-pen in Kl. Asien,ganz auf spart.
iens, in Byb»ius eingeschl.,muß sich erge-ben und wird456gekreuzigt.Amyrtäusjedoch behaup-tet sich fort-während in d.sumpfigen Ge-genden Untcr-Aegyptens, u.ebenfalls seineRachfolg., fastunabhängig v.P ersten.
Kohlrausch Chronol. Abriß. 9te Aufl.
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