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Chronologischer Abriss der Weltgeschichte : zunächst für den Jugend-Unterricht / Fr. Kohlrausch
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Von 753 vor Chr. Geb. bis 476 nach Chr. Geb.

V. C.

' 366s.v.388.365.

356.

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Italic«.

Lösegeld der Römer.Camillus verhindert dieAuswanderung nach Beji.Bei dem schnellen AufbauRoms wird die Richtungd. Kloaken nicht beachtet.

Die benachbarten Völ-ker benutzen die Schwä-chung Roms zu Angriffen.Camillus widersteht, u.stärkt Rom durch Auf-nahme d. Vejenter u an-derer in's Bürgerrecht.DielllTribus werden des-halb bis auf 25 vermehrt.

L. Licinius Stolou. L.Sextius, Volkstribunen,schlagen drei Gesetze vor:1 )daß die Schulden ver-mindert werden, 2 ) daßkeiner über 500 jugeraagri puklici besitzen, 3)daß dieMilitär-Tribuncnabgeschafft u. ein plebej.Konsul gewählt werdensolle.I-SAes lücinae. DiePatrizier verzögern dieAnnahme durch die übri-gcnTribunen nochgJahre,bis 367 -Camillus,zumfünften Male Dictator,nach Besiegung der einge-fallenen gallischen Hor-den, auch die innern Un-ruhen stillt, indem er dieAnnahme der LicinischenGesetze fördert.

L. Sextius, ersterplebej.Konsul. Tem-pel d. Concordia errichtet.

Pest in Rom , woranCamillus st.

C. Wart. Rutilus, derersteplebej. Dictator, tri-umphirt über die Tarqui-nier und Falisker. Der-selbe wird 351 erster ple-bejischer Censor.

Die Gallier fallen wie-derholt in Latium ein.M, Baler. Corvus.

Die Kampaner suchenSchutz in Rom gegen dieSamniten.

Erster samnitisch-Krieg.

Valerius schlagt dieSamniten am BergeGaurus.

Griechenland .

aufgefischt. Lysander , von Neuem Oberfeldherr, schlagt die Athener beiAegos-P otamos 4"5. Athen erobert 404, Ol. 93, 4.; die langenMauern zerstört, 30 Oligarchen, (Tyrannen), eingesetzt.

404 Ende des pcloponn. Krieges.

Schreckensregierung der 30 Lyr- Kritias verurtheilt den LheramenesThrasybulus setzt sich mit wenigen Exilirten im Pyräeus iest, Kritias fällt, und unter Begünstigung des spart. Königs Pausanias , des Gegnersvon Lysander , wird die alte Verfassung Athens hergestellt 403.

Da Tissaphernes 400 die kl. asiat. Griechen zu unterdrücken sucht, schik-ken die Spart. Hülfe, und 396 geht der König Agesilaus selbst hin,treibt die Perser sehr in die Enge, u. würde vielleicht den persischen Thronerschüttert haben, wenn die Perser nicht in Griechenland selbst den korin-thischen Krieg zu erregen gewußt hatten 394 387. Korinth , Ar-gos, Theben u. auch Athen gegen Sparta . ° Lysander wird 394 bei Hali-artus geschl. u. fallt. Agesilaus, zurückgerufen, schlägt die Verbündetenbei Koronea 394. Doch wird die spart. Flotte bei Knidus durch Ka-non geschl., der Athens Seemacht und die langen Mauern herstellt.

Obgleich Konon bald nachher in's Gefängniß gesetzt wird, so haltenJphikrates u.'Chabrias doch der spart. Macht das Gleichgewicht, bisdie Spart durch den Frieden des Antalcidas 387 schlau die Persergewinnen, indem sie die Freiheit der kl. asiat. Griechen aufgeben.

Sparta übermächtig und übermüthig, z. B. gegen Mantinea undPhlius , nimmt Parthei mit den griech. maced. Städten gegen das mäch-tige Olynthus. Auf dem Zuge nach Maced. besetzt Phöbidas dieBurg von Tbeben 382- Olynthus muß sich 380 ergeben, aber P e-lopidas befreit 379 Theben von der spart.Besatzung u. führt einen glückl.Vertheil».-Krieg gegen Kleombrotus und Agesilaus. Auch Athen hebt sichwieder zur See u. Chabrias schlagt die Spart, bei Raxos 376.

Theben unterwirft Böotien, und da Sparta unter Kleombrotus Hülfesendet, wird dieser 371 bei Leuktra von Epaminondas geschlag.Epam. schließt Bündnisse im Peloponnes , dringt vor, sogar bis Sparta 369. Die Unabhängigkeit der Messenier hergestellt.

Sparta sucht Hülfe im Bündnisse mit Athen u. selbst mit Dionysius I. von Syrakus .

Auch im Norden breitet Theben seinen Einfluß aus und macht glückl.Züge gegen den Tyrannen Alexander von Pheräin Thessalien. Aberauf dem letzten Zuge 364 fällt Pelopidas .

Epaminondas , welcher der Unruhen in Arkadien halber dorthin ziehtfällt siegend bei Mantinea 362- Ol. 104, 2-

362 allgemeiner Friede, durch die Perser vermittelt. AlleinSparta will nicht beitreten, weil die Messenier frei bleiben sollen, und schicktden Agesilaus dem Empörer Tachos in Acgypten zu Hülfe. Ages. st. 361.

Athens Verbündete, die Inseln Cos, Rhodus , Chios u. die Stadt By-zanz fallen ab und Athen muß sie im Frieden 356 frei lassen.

Philipp von Macedonien, 360 336, als Geißel im Hause desEpaminondas erzogen, breitet seine Macht in Macedonien, Jllirien undThessalien aus. Die Griechen dagegen führen:

Den heiligen Krieg 356 46-

Spruch der Amphiktyonen gegen die Phocenser, weil sie die heil. Beckervon Delphi bebaut. Die Phoc. nehmen den Tempelschatz, um Truppen zuwerben; die Lhebaner und Lokrer gegen sie als Exekutoren des Spruches;die Athen , für sie. Der ehrgeizige Feldherr der Phoc. Philomelus fällt353 gegen die Thebaner, und sein Bruder Onamarchus 352 gegen Philippin Thessalien; doch kann dieser noch nicht durch Thermopyla in Griechenl.eindringen. Olynth , von Philipp belagert, rüst die Athen , zu Hülfe.(DemostheneS.) Sie zaudern, Philipp gewinnt die Stadt und 'Chalcidice

Assen.

Artaxerxes Mne-mon, 404 365-

401 Empörung seinesBruoers Cyrus, mitHülfe griech. Miethstrup-pcn. Zug nach Babylon,aber Tod des Cyrus beiCunaxa.

Rückzug der lOOOOGrie-chen unter Xenophon .

Tissaphernes nö-thigt durch seine Harte d.kl. asiat. Griechen, beiSparta Hülfe zu suchen.Lissap. wird von Agesi-laus am Fl. Paktolus ge-schlagen und auf des Kö-nigs Befehl hingerichtet,der Aufruhr jedoch nichtgestillt. Pers. rettet sichdurch d. Uneinigkeit Grie­ chenlands , u. den A n-talcidischen Frie-den 387, wodurch dieSeeküste Kleinj- Asiens wieder gewonnen wird.

Der Versuch, Aegypt.gegen d. König Nektane-bus 1. wieder zu gewinn,mißlingt.

Der jüngste Sohn Ar-tax. II., Ochus, folgtals:

Artaxerxes III. ,365 36- Er rottet dasganze kön. Haus aus, hebtjedoch das Reich wiederetwas.

Große Empörung derPhönizier und Cy-prier, in Verbindungmit Nektanebus H. vonAegypten , 356. Allein d.Verrätherei Mentors, desAnführers d. Verbünde-ten, führt 351 den Fallvon S id on herbei. DieEinw. zünden d. Stadtan a- todten sich selbst.

Afrika .

Theile behal-ten, was siehaben.

Nektane-bus I., einNachkomme d.Amyrtäus, be-hauptet sich inAegypten we-gen der Unei-nigkeit des per-sischen Satra-penPharnaba-zusu.d.Athen .Jphikrates, d.

mit einemHülfsheeredenPersern ver-steht.

TachoS,sein -Nachfol-ger, wird vonden Spartan .unter Agesi-laus zuerst un.

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