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Von 753 vor Chr- Geb. bis 476 nach Chr. Geb.
N.CH.
98.
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2S1.
Römisches Reich.
M. UlpiuS Trajanus, welcher dem Lecebalus den Tribut verweigert. 101 in Da-rren eindringt. Zarmigethusa erobert, 104 die sich empörenden Dacier von Neuem bekriegtund ihr Land, nachdem sich Decebalus getödtet, 106 zur Provinz macht-
Auch gegen die Parther wird seit 114 glücklich gekriegt und ein Theil des nördlichenArabiens erobert.
Zm Innern sehr wohlthätige Regierung; die Consilien, der Senat, die Magistrate er-halten ihre Rechte wieder. Viele nützliche Anlagen; auch der Handel blüht auf.
P. Aelius Hadrianus , ebenfalls durch Adoption, gelehrt, friedliebend, giebt dieEroberungen in Armenien und Parthien auf und macht den Euphrat zur Gränze des Reichs.Macht von 120 — 136 eine Reise durch die Provinzen Gallien , Germanien , Britannien ,wo ein Gränzwall gegen die Caledonier errichtet wird, Spanien , Griechenland , Asien , Afrika .
An ton inus, (Tit. Aurelius, mit dem Beinamen Pius, wegen der Liebe für seinenAdoptiv - Vater Hadrian, ) hält die Ordnung des Reiches trefflich aufrecht, vermeidet Krieg.Sehr glückliche Regierung. Der von ihm adoptirte:
M- Aurelius , (Antoninus Philosophus,) nimmt den L. Verus zum Mitaugustusan, der glücklich gegen die Parther kriegt und 169 st. M. Aurelius selbst muß zwei schwereKriege, von 167 — 74, 178 — 80 gegen die Markomannen, Quaden, Zazygen undandere Donau -Völker führen und st. 180 zu Sirmium. Sein Sohn:
T. Commodus (Antoninus,) boshaft und ausschweifend, erkauft den Frieden mit denBarbaren, läßt den Freigelassenen Cleander regieren, tritt als Gladiator und Wagenlen-ker auf, wird 192 ermordet.
P. Helvius Pertinar, Präfektus Urbi, durch die Mörder erhoben, wird schon nach3 Monaten durch die zügellosen Garden, die seine Sparsamkeit empört, ermordet und derThron feilgeboten- Der reiche Schmelzer:
Didius Zulianus kauft ihn, kann die Summe nicht bezahlen, wird verhaftet undvon den auswärtigen Legionen werden zu Kaisern ausgerufen: Aldinus in Britannien ,Pescenninus Niger in Syrien , und:
Septimius Severus , ein Lybier, in Pannonken. Dieser besiegt die Gegner und re-giert streng, indem er die Soldaten bereichert, die Bürger für nichts achtet. Er kriegtglücklich gegen die Partheru.in Britannien gegendieKaledonier, wo er zu Eboracum stirbt-
Caracalla, (Bassianus Antoninus, ) tobtet seinen Bruder Geta , den er als Mitre-genten annehmen soll, in den Armen seiner Mutter. Verschwenderisch gegen die Soldaten,und ausschweifend, verschenkt er das Bürgerrecht an alle Freigeborne des Reiches, um Gelddadurch zu gewinnen. Gegen die Alamannen u. Catten, dann in Alerandria,, wo er vieleBürger morden läßt, dann gegen die Parther . Auf dem Zuge wird er bei Edessa ermordet.
Opilius Macrinus auf kurze Zeit erhoben, dann von den Soldaten verlassen undgetödtet, die den schönen 17jährig.:
Bassianus Heliogabalus, Oberpriester im Tempel der Sonne zu Emesa , der füreinen Sohn des Caracalla ausgegeben wurde, anf den Thron sitzen. Er bringt mit demsyrischen Sonnen- und Monddienste orientalische Schwelgerei nach Rom , die jetzt auf denhöchsten Gipfel steigt. Er wird von den Prätorianern ermordet u. sein Körper in dioTiber geworfen. Sein adoptirter Vetter:
Alexander Severus , 16 I. alt, folgt- Geleitet von seiner klugen Mutter Mam-mäa, stellt er Ordnung u. das Ansehen des Senats her. Aber die, Soldaten sind schon zuzügellos; nachdem er das neu persische Reich bekriegt hat u. der Deutschen wegen anden Rhein ziehen muß, wird er, mit seiner Mutter, im Lager bei Mainz von den Sol-daten, die sich in die Disciplin nicht fügen wollen, ermordet. Der Thracier:
(C- Jul. Verus) Mariminus wird Kaiser; tapfer aber grausam. Die GegenkaiserGordianus l., der II., Mar- Pupienus und Cl. Lalbinus, so wie er selbst, kom-'men nacheinander um, und
Gordianus III. behält das Reich. Er treibt die in Syrien eingebrochenen Perser zu-rück, wird aber von:
Philippus (Arabs) ermordet; dieser wieder entthront von:
(C- Messius) Decius - Dieser treibt die Gvthen, die über die Donau vorgedrungensind, zurück, bleibt aber in der Schlacht gegen sie in Thracien.
(C. Lrebon.) Gallus vom Heere erhoben, aber schon im zweiten Jahre ermordet,
Kosroes v. Par thien wird 116 vonTrajan besiegt, derCtesiphon einnimmt,aber 117 schon wiedervon Hadrian einge-setzt, u. bleibt Freundder Römer.
Vologeses III kriegt wieder mitRom wegen Arme nien , wird aber vondem Legaten des L.Verus, dem Avidi-us Cassius, ge-schlagen, der Seleu-cia erobert U. Ctesi-phon zerstört
Septim . Severus plündert die parthi-schen Städte.
Caracalla fängtKrieg mit ArsacesXXXI.au, st.aberaufd-Zuge. Macrinus schließt Frieden.
Der Perser Arta-.rerres, Sohn desSa sfan, erregt ei-nen Aufruhr, schlägtden Arsaces in dreiSchlachten erlegtihn, macht dem Hauseder Arsaciden ein En-de, und stiftet dasReich der Sassa-niden, oder dasneupersische Reich,226,welcheseineganzneue Verfassung er-hält, und bis 6S1besteht.
Saporesl.,241— 272, bricht in Sy rien ein, muß vorGordian III -weichen,dringt258 wieder bisAiitiochien vor, und
Aufstand der Ba-taver, Brukterrr undmehrerer deutschen u.gallischen Völker-schaften unter Clau-diu s Civili s ;Köln u. Trier sindschon erobert. AberPenliusCerialis, v.Vespasian geschickt,unterwirft im Z. 70dieTrevirer, schlägtden Civilis in 4Tref-fen, und nöthigt ihnzum Frieden.
DieBarbarendrin-gen zum ersten Malüber die Donau vor-
Großer marko-mannischerBund,derben Römern sehrgefährlich hätte wer«den können, wennnicht ein Kaiser, wieMarcus Aurelius ,das Reich vertheid.hätte. Doch kämpfend. verbündeten Völ-ker oft glücklich uadzwingen am Ende denCommodus zu einemfür ihn schimpflichenFrieden.
Gleichzeitig mit je-nen Bewegungen sindLieder Bastarner,Alanen u. a., dievor den südlich, vor-rückenden Gvthenweichen, gegen Da-cien-ErsteNegungend.Völkerwanderung-
Die nachher sowichtigen Völker-Vereine: Gothru,Franken , Alaman-nen, Sachsen , bil-den sich, ohne daß d.Geschichte ihren Ur-sprungkennt, bis siegegen d. Römer an-greifend vortreten.
Die Gothen bre-chen zuerst ein u. ver-wüsten Thracien, er-legenden Kaiser De-