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Synchronistische Tabelle znr alten Geschickte.
Neu-Pcrsien.
als er gegen den Empörer Aemilianus zieht. Unter ihm fängt eine Pest an. die 1SJdas Reich verheert. Aemi!. wird nach 4 Monaten ermordet und
(P. Licin-) Valerianus erhoben. 60 I. alt. Er ist der stürmischen Zeit nicht ge-wachsen. Seine Legaten halten zwar einigermaßen die eindringenden deutschen Völker-schaften auf, er selbst wird aber 259 von den Persern bei Edeffa geschlagen und gefan-gen und st. bald,
(P. Licin ) Gallienus. sein Sohn und Mitregent folgt, ist aber schwach u. träge, u.fast in allen Provinzen erklären sich die Legaten für unabhängig und ernennen ihre Söhnezu Cäsaren; man nennt Liese Zeit die der 30 Tyrannen. Endlich wird Gall. beiMailand ermordet-
(M- Aurel.) Claudius , kriegerisch und gutgesinnt, schlägt die Alamannen am I-aeusLoimons und die Gothen in Mösien , st. zu Sirmium an der Pest.
(L. yomit.) Aurelianus, von den pannon. Legionen erhoben, stellt das Reich her,indem er die Gothen und die in Italien eingedrungenen Alamannen zurücktreibt, dann dieZenobia , Königin von Palmyra, die Syrien , Aegypten und einen Theil Vorder-Asiens ,inne hat, gefangen nimmt, und endlich auch die westlichen Länder, Gallien , Britannienu. Spanien , wieder unterwirft. Dagegen räumt er Dacien und versetzt die röm. Ein-wohner nach Mösien . Auf dem Zuge gegen die Perser wird er ermordet-
(M. Claud.) Tacitus , vom Senat erhoben, aber schon 75 2- alt, st. in Asien .
(M. Aurel.) Probus , ein Pannonier, kräftig und tapfer, glücklich gegen die Deut schen , sucht Ordnung und Thätigkeit im Heere herzustellen, wird aber von den mit derZucht unzufriedenen Soldaten ermordet.
(M- Aurel.) Carus, zieht gegen die Perser und geht über den Tigris, wird vom Blitzerschlagen oder ermordet.
Ruine rianus, sein Sohn, wird durch seinen eignen Schwiegervater ArriuS Aperermordet, und dieser wieder durch Diocletianus.
Zeit des getheilten Kaiserthums, von Diokletianus bis Romulus Augustulus . 284—476 n. Chr. — a.v. 1037 — 1229.
(C-Aurel. Valer.) Diocletianus, tapfer und entschlossen, stellt die Ordnung her u.sichert die Gränzen. Auf die Periode des Militär- Despotismus folgt die der Theilun-gen, so daß mehrere Herrscher, Auguste und Cäsaren, neben einander bestimmteProvinzen verwalten, das Ganze aber Eins seyn soll.
Diocletian nimmt den M. Valer. Marimianus zum Mitregenten, Auguflus, an u.übergiebt ihm die Vertheidigung des Occidents.
Gegen das Andrängen der Barbaren nimmt jeder Augustus noch einen Cäsar an, Diocl.den C- Galerius, Map. den Flavius Constantinus Chlorus . Die Vertheidigunggewinnt, aber die Lasten der Unterthanen werden vermehrt. Diocl-, in Nicomedien resi-dirend, nimmt förmlich das Diadem an und führt oriental. Pracht an seinem Hofe ein.
Diocl. u- Maximian legen die Kaiserwürde nieder und kehren in die Ruhe des Privat-lebens zurück, ersterer zu Salonä in Dalmatien , letzterer zu Mailand .
Constantinus und Galerius werden Augusti und nehmen den Fl. Severus undMariminus zu Cäsaren an. Doch Constant. st. zu Eboracum und sein Sohn:
Constantinus , nachher der Große genannt, wird von seinen Legionen zum Augustusausgerufen. Aber in Rom steht Marentius, des Maximian Sohn, als Augustus auf,und auch der alte Maximian nimmt den Purpur wieder. So sind 6 Regenten im.Reiche, und nach dem Tode des einen kommt ein anderer wieder- Sie reiben sich indeßunter einander auf, und:
sind nur noch zwei, Constantin und Licinius übrig. Nach langem Kriege wirdLicin- in Bithynien besiegt und 324 hingerichtet.
Constantinus alleiniger Regent- Schon 311 hatte er sich zum Christenthumbekannt, welches er nach und nach zur Staatsreligion macht. 325 Concil, zu Ricäa
Verlegung der Residenz nach Byzanz, Constantinopel. Eintheilung desReiches in 4 Präfecturen, Orions, Ill^ricwin, KaHmo und Italia, in 14 Diöcesen und116 Provinzen. Trennung der Militär- und Civilgewalt. Einrichtungen der Regierungs-behörden, (Mein Unlalins.
Nachdem Const. seine 3 Söhne Constantinus , Constantius und ConstanS zuCäsarn ernannt hat, läßt er sich taufen und st. bei Nicomedia.
nimmt259 sogar denKaiser Valerianus gefangen, der in derGefangenschaft stirbt
DochOdenatus,Gemahl der KöniginZenobia vonPal-myra, (in der syri schen Wüste, reicheHandelsstadt, seitLrajan röm. Kolo-nie,) schwingt sichdurch seine Siege ge-gen die Perser em-por. Nach seinemTode behauptet sichZenobia und machtCrober-, bis sie vonAurel- besiegt wird.Dieser zerstört Pal myra , das nochjetzt in seinen Trüm-mern groß ist.
Hormisdas I.272- Manes.
Narses, 294 —I301, ist unglücklickhgegen die Römer, in-!dem Galerius dieAbtretung von Pro-vinzen jenseits desTigris erzwingt. lHormisdas II.301 — 309, erbauetOrmuz.
Sapores II.,309 — 380, kämpftglücklich gegen Con-stankinund Constan tius in den Ländernam Tigris .
1
cius und seinen Sohn251-
Unter Balerkanüsverwüst-siewiederumThracien ll. Mösien,während die Fra n-ken und Alaman-nen in Gallien undSpanien , ja inZtal.einfallen.
DieGothensindamgefährlichsten, da sieanderganzenNieder-Donau u. d.N.SeitsdesschwarzmMeereSein großes Reich stif-ten, von der Thcssbis an den Don, u-nicht nur zu Landessondern auch zur Seeangreifen, sowohlGriechenland , als dieasiatisch. Provinzen
Pr vbustreibt dieDeutschen a. Rhein «u an der Donau zu-rück, führt zwischenbeiden Flüssen dieGränzwälle, limi-ros, (Teufelsmauer,Pfahlgraben,) auf,u. läßt am Rheinsdurch seine SoldatenWeinberge anpflan-zen.
DieVertheilungd.Provinzen unter be-stimmte Vorsteher istVortheil, zum Schutz«gegen die Barbaren.Gegen Deutschland hin wird Trier der'wichtige Sitz einesCäsar, u. Hauptstadtdieser Landschaften.Constantin residirthier längere Zeit; erlegtaucheine steiner-ne Brücke über denRheiiibeiKvlnan.