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Synchronistische Tabelle.
I. n.
Cbr.
Deutscht
Carl IV1346—78
Wenzel
1378-1400
1400.
Sigism.
1400-37-
Hand behalten, als Gonfa-loniere.
Venedig sehr blühend,vollendet die aristokrat. Verfassung. Kampf mit:
Genua , welches ebenfallsdurch die Kreuzzüge blühendgeworden. Erster Doge 1339Genua siegt 1379 beiChiog-gia, wird aber bald wiedervon Venedig gedemüthigt,welches bedeutende Städtein Italien unterwirft.
Mittelitalien .Päpstl.Exil in Frankr.1305—78- Anfangs ist derSitz an versch. Orten. Joh.XXII. 1316 — 34, GegnerLudwigs von Baiern ; soauch BenediktXlI. 133442.
1345 Avignon gelaust.Zn Rom Streit der adl. Fa-milien und wilde Demokratieunter Kola Rienzi 1347
— 53. Gregor XI. st. inRom 78-
Kirchentrennung1378
— 1417, Jtal., Deutsch !.,der Norden, erkennen denPapst in Rom; Frankreich ,Spanien , Neapel den inAvignon .
Gregor XII . und Benedikt XIII. werden auf der Kir-chcnversamml. zu Pisa 1469abgesetzt, weichen aber nicht,und so sind mit dem neuenJoh. XXIII. dreiPapste.Die Kirchenvers. zu Kostnitz1414—18 stellt die Ordnungher; Wart. Colonna wirdallgemein anerkannt. Doch istder Aufenthalt des Papstesunsicher, bis NicolausV.1447—55, Rom durch dieEngelsburg sichert.
Mailand unter den Bisconti; von 1450—66 unterFranz Sforza, gegen Endedes Jahrhdts. unter LudwigMors, verliert nach und nachmehrere Städte an Venedig ,welches sich in Italien immermehr ausbreitet, auch vielegriech. Inseln, u. 1473 sogarCypern unter seinen Schutz
stanz. Krone. Kriegvon 1337 — 47; Nie-derlage bei Crecy 46;Calais verloren 47-Waffenstillstand.
. Loh. 1350 — 64.NeuerKrieg mitEnglNieder!, bei Poitiers 56, worin Joh. gefan-gen. Friede zu Bre-tigny,alsdessenGeis-sel Joh. in London st.(Joh.giebtl.Z61 Bur-gund seinem 4.SohnePhil., dessen Nach-kommen es bis 1447regieren.)
KarlV. 1364—80.führt glückl. Kriegemit Engl. , befestigtdas königl. Ansehen.
Karl VI . 1380 —1422- Seit 1392wahnsinnig. Die Her-zoge von Burgund u.Orleans streiten umdie Verwaltung desReiches.
Joh. von Burgundbemächt.sich des Dau-phins 1405; Orleans ermordet. Heinr. V.von Engl. benutzt denStreit,erobert d.Nor -mandie, u. wird vonder Königin Jsabella,Gemahlin des wahn-sinnigen Königs, alsErbe Frankreichs an-erkannt.
Als Karl VI. 1422st. wird der DauphinKarl VII. in Poitiers gekrönt, in Paris aberHeinr.VI. v. Engl. ,noch Knabe. Die Engl. glückl.; aber leanireä'Xro entsetzt Orle-ans 1429; Burgundversöhnt sich mit Karl,Paris wird gewonnen,und 1444 fünfjährigerWaffenstillstand mit
England.
obertCalais. DieAus-gaben machen häufigeParlamentsversamm-lungen nöthig, es bil-det sich das Oberhausaus Adel und Geistl.,das Unterhaus ausstädtischen Depuirt.Handel u. Manufakt.Hebensich. Eduard hebtd. Tribut an d. Papst(seitJoh. ohne Land)auf.
Richa rdll. 1377-99 Bauernempörung,dann Streit mit demGr. v. Glocester, derglückl. gegen d. König.Dieser hebt sich wie-der, bis der geächteteHeinr. v. Lan ra-st er landet und siegt.Richard getödtet.
Heinr. IV. 1399 —1413. Streit mit denBaronen, begünstigt
Nordische Reiche. Span. u.Portug.
terM agnus Smek In Lastilien
gekommen, der aber ist gleichfalls der AdelvonAdclu. Geistl.sehr während des Succes-abhangig war. Die!sionsstreites kühn und
das Unterhaus.
Heinr. V. 1413—22 sucht Frankr . zugewinnen; siegt beiAzincourt 1415 ; imVertrage zu TroiesErbe von Frankreich .Heinr. VI. 1422 —61, erst g Monat alt,in Paris gekrönt, Hrz.v. Bedford Regent inEngl. u. Frankr., staber 1435, Englandunglückl., behält imVertr.zu Tours 1444von allen franz. Be-sitzungen nur Calais .Der schwache KönigHeinr. wird vomHer-zog von S'uffolk re-giert; Unzufriedenheitim Lande. Rieh. v.
Reichsrathe regierten.Er wird 1363 abge-setzt. Norwegener-kennt Hako VII,Swens Sohn, Schwe den aber ruft SmeksSchwestersohn, Al-brecht v. Mecklen-burg. Aber auch die-sen setzen die Reichs-räthe ab 1389 u. rufenMargaretha vonDänemark,d.HakoVII. von Norwegen geheir. hat, und nachdem Tode ihres un-münd. Sohns, OlavIV. 1387 Königin bei-der Reiche gewordenist. Sie wird auch Kö-nigin von Schweden ,nachdem sie über Albr.v. Mccklenb. bei Fal-köping gesiegt hat.Lalmarsche Union.1397- Die drei nordi-schen Reiche Eins, aberWahlreich.Margaretha sti4l2.Erich VII., ihrerSchwst. Enkel, machteinen unglücklich. Auggegen Holstein und dieHanse, kann sich nichtbehaupten und muß1439 fliehen. Däne-markwähltChristophIII. aus dem Baier-schen Hause und nächihm 1448 Christian I. vonVldenburgbis81, der Holstein undSchleswig erbt, u. inNorwegen u. Schwe-ren in Folge der Kaimorschen Union auchanerkannt wird; alleinin Schweden behaupt,sich Karl Knutson,der nach Erichs Ver-treibung zum Reichs-vorsteher erwählt ist,als solcher, u. nimmt
aufrührerisch gewor-den, aber Also nsXI.1312—50 bändigt denAdel u. hebt den Bür-gerstand.
Doch setzt der AdelPeter d. Grausa-men (1350-68) ab u.Heinr. II. ein. Nachihm unwichtige Re-genten.
In Portugal eben-falls Kampfdes Adelsgegen die königl. Ge-walt, welche in demBürgerstande eineStütze sucht. Diesesthut vorzügl. PeterI. 1357—69. Fer-din. (1369-83.) er-klärt seineTocht. Bemtrix zur Erbin, aberJoh. I. (1385-1433»Peter I. unehl. Sohn,(v. Ignox clc Castro,)bcmächt. sich d-Thronsund mit ihm kommendie unächten Bur-gunder zur Regier.
Arrago»:MartinV. vereintSicilien 1409; Al-fons V. auch 1435Neapel .
Arrag.wird durch d-Vermählung Ferdi-nands mit Jsa-bella vonLastilien1479 mit diesemReichevereinigt;Die Aristokratie istnoch vorherrschend.Hermandad 1476 u.88» Inquisition 1484Ferdin., Großmeisterder drei Orden1492 Granada erobert. l493Amerika entdeckt.
Die Länder,welche jetzt dic-senNamen füh-ren, gehörtenseit 855 zu Lo-thring. nachh.bald zu Frank reich , dann zuDeutschland .Von 1000 bis1300 zerfiel d.Land .in vieleGrafschaften -u.freieStädke.Nachdem dasHrzgth. Bur gund gestif-tet, indemJoh.von Frankreich dies.Land 1361seinem viertenSohne Phi-lipp gegeben,wurden d. Nie derlande nachu. nach alle mitBurgund ver-einigt.
P h i l i p p d.Kühne, 1361-1404, erwirbtFlandern , Ar-tois, Nischeln-