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Chronologischer Abriss der Weltgeschichte : zunächst für den Jugend-Unterricht / Fr. Kohlrausch
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63
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Von 84Z bis 1832.

.n.

hr.

1600

Italien .

Math.

1612 -

13 .

Ferd

II.

ISIS -37.

Frankreich .

Toskanaun- ßen europäisch. Staa-

Ferd.

IN.

1637 -57.

keop.

r.isss-

1705.

ter d. Medi-ceern, Ferd.

II. und Kosmo

III. steht unterfranz. Dikta-tur, sinkt undverarmt.

Venedig führt v. 164569 Krieg mitd. Türken umKandia, ver-liert es. Da-gegen gewinntes im zweitenTürkenkriege1683-99 durchd. KarlowitzerFrieden Mo-res außer Lepanto.

Genua hältes mit Span.gegen Frank­ reich , wird aber1684.v. Ludw.XIV. bombar-dirt und mußder Verbind,mit Spanien entsagen.RirchenstaatFerrara u. Ur-bino gewonnen; u. 1661Castro u. Ro-nigiionesür ei-ne Schuld ein-gezogen, wo-durch d. päpstl.Gebiet seinenvollen Umfangerhält. Sonstwenig Merk-würdigeS-Jn Savopenglänzende Re-gier. v. Viator A m a-däus 16751739.

Neapel undSicilienspanische

ten-Republik, zur Er-haltung des Friedens.1610 Heinr. von Ra:vaillac ermordet.

Lud w.XIII. 161043, unter Vormund-schaft seiner Mutter-Maria von Medicis ,welche das ganzeStaats - System um-wandelt, sich mitSpan. verbindet u.Sully entfernt. Unzu-friedenheit d. Großenbefand. d. Hugenottenauch des jungen Kanigs. Richelieu »«söhnt beide u. regiertnun Frankreich von1624-42- Gegnerder Hugenotten , sowie Spaniens u.Oestreichs; daher Unterstützung Schwed. im30jähr. Kriege, undseit 1635 offenbareTheilnahme an dem-selben. Die Hugonott. entwaffnet, aberauch d. Königin Mutter vertrieben, welchenach elfjähr. Herumirren in Cöln in Dürf-tigkeit stirbt, u. dieGroßen gedemüthigtNach Richel. TodeKardinal Mazarini erster Minister.

Ludw. XIV. 16431715, 5 I. alt, seineMutterVormünderinCondv u. Lürenne er-fechten Siege.

Im westphälisch.Fried, erhält Frkr.Elsaß , Sundgau u.Breisach. Unruhender Großen, um denKardinal Mazarini zustürzen. Er behaup-tet sich. Der Königerklärt sich volljährig1651- Bündniß mitCromw- gegen Span .Im pyrenäischenFrieden 1659 erhält

England.

Jacob I. König von Eng!, u.Schottland . 1604 Frde. mit Span.1605 Pulververschwörung, gelindebestraft. Schlechter Staatshaus-halt, doch zweckmäßige Anlegungvon Kolonien in Irland und R.Amerika, Uneinigkeit mit demParlament.

Karl!. 1625 49- SteigendeUneinigkeit, weil Karl, wie seinVater, die königl. Gewalt hebe»will, im Pari. aber immer mehrunabhängig. Sinn. Oazu kostbareKriege gegen Span. u. Frankreich Um Geld zu erhalten, muß Karl1628 die Hauptrechte der Magna Charta bestätigen. Er trennt einParlam. nach dem andern und ruft11 I- lang, von 1629 40 garkeins zulammen. Wllkührl. An-ordnungen, auch in Kirchensachen,nach dem Rathe des Wisch. Laudv. London . Da die neue Krrchen-ordnung auch in Schottland ein-geführt werden soll, allg. Empö-rung der Puritaner. Krieg. Karlmuß das Parlament zusammenru-fen 1640, langes Parlament.Der Minister Strafford, Freunddes Königs, hingerichtet, BischofLaud gefangen. Das Unterhausreißt alle Gewalt an sich. Ermord,der Protest, in Irland , dem Königezugeschrieben. Er geht nach Pork ,wo er Anhang findet; der Kriegbricht aus 1642 46- Der Land-adel für den König, der Zte Standfürs Pari. Nach unentschiedenenSchlachten siegen Fairfax u. Crom-well bei Nascby, u. Karl, der beiden Schotten Zuflucht sucht, wirdvon diesen an's Parlam. verkauft.Enge Gefangenschaft 1646. Unei-nigkeit zwischen dem Park. u. derArmee, die aus leidenschaftl. Jn-dependenten besteht. Diese bekommtden König in ihre Gewalt undCromwel verjagt die Gemäßigtenaus dem Pari. Karl I. ange-klagt u.d. 30-Jan. 1649 enth.

Sein Sohn Karl, von Schott!,und Irland anerkannt, wird ge-chlagen und flieht nach Frankr.Lngl. Republik 1649 60.Navigationsakte u. Krieggegen Holland . Oliver Erom-wel, Protektor der drei Reiche

Nordische Reiche.

Schweden .arlIX. 1604-113 Kriege fangen an,mit Polen , Rußland und Dänemark .

Gustav Adolf1611-32- Friede mitDänem.u.Rußl. , eif-riger Krieg mitPolen,worin er Lievland u.einen Theil v. Preus-sen behauptet.

1630 Krieg für dieEvangel. in Deutsch !.Sieg u. Tod bei Lä-tzen 32-

Christinn 163254, unter Oxenstierna ,der d.Krieg inDeutsch-land fortsetzt, wodurchSchweden Pommern,Wismar , Bremen u.Derdcn, und von Dä-nemark Jempteland,Herjedalen u. Goth-land erwirbt. Die Kö-nigin aber verschwen-det und drückt Bürger

u. Bauern. 1654 über-zieht sie d. Regier, anGust. Ad. Schwester-sohn KarlX. (Gust.)

v. Sweibrück 165460. Kriegerisch, ohnerechte Besonnenheit,doch glücklich, zuerstgegen Polen , dannkühner Marsch nachHolstein und über dengefrornen Welt, wo-durch er im Röskil-der Frieden 1658mehrere Provinzen ge-winnt. Dann zweiterKrieg u. Belagerungv. Kopenhagen 1660Zum Glück für dieRuhe des Nordens st.er plötzlich.

KarlXI. 166097- Der Frieden her-gestellt. 1675 mit Lud­ wig XIV. gegenBran-denburg. Niederlagebei Fehrbellin Durch Einziehung d.Krongütex reich, ver-

Span-u. Portug

Kaiser Fcrdin. Hülfegegen d. Protestanten

Phil. IV. 162165 , die vielen Kriegein welche Span. «erwickelt wird, und dieschlechte Verwaltungim Innern, beschleunigen den Verfall desLandes. 1, Krieg inDeutschland für Oest-reich, 2, mit den Nie-der!. , 3, mit Engl .4, mit Franko, 5, imInnern Empörung vKatalom, wegen ueuerSteuern, von Portug.u. Neapel . Die Nie-derländer erobern inAmerika und werdenim westphäl. Friedenalsfrei anerkannt. Impyrenäischen Frieden1659 verliert Span.mehreres an FrankrKatalonien u. Neapel werden zwar erhalten,aberPortugal gehtseit 1640 auf immerverloren.

Karl II. 1665 1700 ,1668 Friede mitPort., dagegen Kriegmit Ludw. XI V., derdie Nieder!, angreift.Im Aachner Frie-den 68 in den Nie­ derland . verloren. 70neuer Krieg gegenLudw., der im Ni m-weger Frieden?8Franche Comt« u. 16niederländ. Festungenerhält.1689 vierterKrieg mitLudw. XIVwieder unglückl.inEu-ropa und Amerika .

Im RyswickerFrieden97giebt Ludw.das Eroberte zurück,weil er auf d. span .Erbschaft für seinen

Niederlande .

B a rn ev e! d t, dieRemonstranten be-zünst. 1618 Sn-node zu Dorl-recht, auf welcherdie Remonstr. ver-worfen werden.OldeBarneveldt hinge-richtet 1619. (Hugo Grotius entflieht.)1621 Krieg mitpanien. Moritz st-1625; sein Bruder:Friedr.Heinr.

wird Statth., ebenso tapfer u. beliebterals Moritz. Bundmit Frank. Span.macht eine letzte An-strengung u. schickteine große Flotte,d. Tromp im Ka-nal vernichtet 1639-44.Ceylon gewonn.Wilh.II. 164750. Im westphäl.Friede» Unab-hängig!. anerkanntu. Besitz aller Erobin u. außer Europa .Krieg mit Portug.'srtgesetzt. StreitWilh. mit d. Staa-ten v. Holland , alser st.; sein Sohn,der nachher. Wilh.III., 8 Tage nacheinem Tode gebo-ren.

1651 die Statt-halter - Würdeabgeschafft.

Krieg mit derneuen Republ. Eng-land. 7 Schlachtenin 2 Jahr. Tromp.Ruiter. l654Friedc.

Joh. de W!ttGroßpensionär vonHolland 165373 ,ein großer Staats-mann. 1660 Kopen­ hagen gegen Karl Gustav geschützt.Brasilien verloren,aber in Ostindien ge-wonnen. Rachekrieg