Band 
Erster Band.
Seite
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Nürnberg , be» ZS. Auli 1!lK.

ünter die angenehmsten Bekanntschaften, die ich wäh^-rend meiner Anwesenheit in Carlöbad machte, ge-hört die des AbtS DobrowSky, den ich in Prag ,verfehlt hatte. Dieser liebenswürdige alte Mann istdie Gefälligkeit selber; er ist wül der gelehrtesteBöhme, und sein Studium der ältern Sprache undLiteratur seines Volks, das mit der Deutschen , beson-ders durch die Zeit der in Prag refldirendsn altenDeutschen Kaiser, so vielfach verflochten ist, führteuns bald recht innig zusammen, so daß es uns wolbeiderseits leid that, uns so bald wieder trennen zuEssen. Dvbrowöky hat zuerst kund gemacht, daß die«'eisten unserer alten Ritter - nnd Volksbücher auchBöhmisch vorhanden sind; so wie dagegen unserbekanntes Volksbuch von der Riesengeschichte auf Böh-mischen Ursprung zurückweiset. Ach verdanke ihmnichtige Nachweisungen über Altdeutsche, noch ganzunbekannte Handschriften und Gedichte in der fürsil.Lvökowitzischen Bibliothek in Raudnitz bei Leut-