kkippe ist der höchste Punkt/ der gewöhnlich nur miteiner Leiter erstiegen wird. Wir kletterten aber sohinauf/ und hatten nun endlich das volle Panoramaher ganzen Gegend/ in der scharfen Beleuchtung derMittagssonne. Wir übersahen unsern Weg rückwärtsund vorwärts/ und stiegen bald steil hinab/ ins Thalvon Muggendorf/ wo ich auf der frühern Reisemit Freund G- drei Tage lang eingeregnet war/ unduur einige Bände von Eschcnbnrgs Schakepeareund der Siegwart/ die wir in des Pfarrers Bü-cherei fände»/ und daneben Mittags und Abends Fo-rellen, uns trösteten. An demselben Wirthshause, inderselben Stube, wiederholte sich jetzo wenigstens dasletzte. Wir ruhten, besahen Lei dem Höhlenwärter dievielen Versteinerungen, Ammonshörner und Bärenkno-chen, die in den Höhlen noch gefunden werden, undstiegen dann gemächlich, unter blühenden Linden z»der berühmten, nach ihrem Finder benannten Rv-senmüllerö-HLHle. Sie ist die größte und fahr-barste, dagegen ich in der Oöwalds-Höhlc da-mals stellenweise auf dem Bauch durchrutschen mußte.Sie geht tief in den Berg hinab, die Kalkwände unddas hohe Gewölbe werden noch stets von Tropfsteindurchstoßen, der in der Erstarrung die seltsamsten Ge-stalten, Zacken, klingende Säulen und Pfeiler bildet,5° daß sie, von vielen geschickt vertheilten Lichternerhellet, wie eine Gothische Kirche erscheint. Merk-
Band
Erster Band.
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