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Himmel gesehen; so daß ich mich jetzo fast fürchte denalten schonen Eindruck zu trüben. — Nun aber zurFortsetzung der Reisegeschichte/ die in St Gallen ste-hen blieb.
St. Gallen ist heiter und offen, wie die meistenSchweizer Städte, besonders der später angebaute Theil,der sich noch durch ein Thor des alten Umfanges ab-sondert, und viele neue und erneute Häuser hat, welchedie frisch aufblühende Stadt verkünden. Die Altstadtum die Abtei ist enger und dunkler. Die Abtei selberin ihrer weiten Ringmauer hat stattliche neue Gebäude,in welchem jetzo die neue Regierung wohnt. Auch dieKirche mit dem eigentlichen Kloster daran ist prächtiggenug, aber leider im neuen verdorbenen Geschmack,und von dem hohen Alterthum auch nicht eine SpurMehr. Und doch muß es herrlich gewesen sein, da nebender Wissenschaft auch die anfangs noch inniger mit ihrverbundene Kunst von jeher in St. Gallen blühte; wienicht nur viele Nachrichten, sondern auch manche an-derweitige Überbleibsel kund thun. Noch ist der Bau-riß auf Pergament vorhanden, wonach der Abt Gotz-pert im Jahr SZ0biö S37, die neue Kirche anstatt derZelle des Heiligen GalluS erbauen ließ durch die Geist-lichen selber, und noch wissen wir von ihnen, daß Wi-ll idhar Baumeister, Ratger Steinmetz, AmalgerGoldarbeiter, Jsen rich Holzarbeiter waren, die übri-gen Handlanger. Ihr Bau war kunstreich und prächtig,