Band 
Erster Band.
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sich Le» Spitzbogen/ durchgehend in dem auf demSaulengebälke ruhenden Gewölbe; wie die Abbildungin dm Asiatischen Untersuchungen zeigt. Andere alteund neuere Indische Bauwerke mit Spitzbögen findensich in AgincourtS Kunstgeschichte des Mittelal-terS/ aus HodgeS Indischen Alterthümern, undPersische in Morris Reise- Nicht minder sind dieRundbögen und Gewölbe überhaupt im Morgenlandsuralt, obgleich sie sich in Alt-Aegypten kaum findenund sich bei den älreren Griechen und Römern fastganz verloren haben, überhaupt wol durch die Ara-ber und Mauren erst die Gewölbe, und besondersdie Kuppeln, recht ausgebildet und über Griechen­ land , Italien und Spanien , so wie durch dieKreuzzüge, weiter verbreitet worden. Doch, wie dieGrundformen unserer Baukunst schon im gemeinsa-men Morgenlande stehen, so war auch diese spätereunmittelbarere Einwirkung dorther, nur eine lebhaf-tere Erweckung derselben, als die durch die Griechen(seit der Sophienkirche ) und Römer vermittelte. ESlebte hier noch dieselbe ursprüngliche Geistesrichtung,welcher das Antike, das zwar eben davon a»L-, aberseinen ganz eigenen Weg gegangen, durchaus wider-strebte; und welche, wenn auch verwildert, dochLas alte, stätö noch anheimelnde Morgenland sicheben so frisch aneignete, wie das Christenthum, dasin Griechenland und Italien unterging, mit dem