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2 (1862) Die Naturgesetze des Feldbaues / von Justus von Liebig
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Jnhaltsverzeichniß des zweiten Bandes.

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Menge der dazu nöthigen Nährstoffe; Unausführbarkeit einessolchen Vorhabens in der Praxis. Die Unbcweglichleit derNährstoffe im Boden und die Erfahrungen des Feldbaues.

Reeller und ideeller Marimalcrtrag des Feldes. Wirksam-machung der chemisch gebundenen Nährstoffe in der Praxis.

Wirksamkeit eines zugeführten Düngemittels hängt von derBodcnbeschaffcnheit ab. Unrichtiges Verhältniß der Nähr-stoffe im Felde; seine Wirkung auf die verschiedenen Kultur-pflanzen; Mittel zur Herstellung des richtigen Verhältnisses.

Verhalten des Bodens zu den Nährstoffen der Pflanzenin der Düngung.137 bis 172

Dünger, Begriff, seine Wirkung auf die Pflanzen als Nah-rung?- und BodcnverbesserungSmittel. Düngerwirkungcnauf Böden, deren Absorptionsvermögen verschieden ist. JedeAckererde hat ein bestimmte» Absorptionsvermögen; die Ver-breitung der Nährstoffe im Boden verhält sich umgekehrt wiedieses;. Mittel dem Absorptionsvermögen entgegen zu wirken.

Absorptionszahlcn, Begriff; ihre Verglcichnng bei verschie-denen Feldern; ihre Wichtigkeit für den Feldbau. MitNährstoffen gesättigte Erde, ihr Verhalten gegen Wasser.

Menge der Nährstoffe, welche zur Sättigung eines Bodensgehören. Die Pflanzen bedürfen keines gesättigten Bodenszu ihrem Wachsthum. Art und Weise wie der Landwirthseine Felder düngt; er düngt gleichsam mit gesättigter Erde.

Wichtigkeit der gleichförmigen Verthcilung der Nährstoffein den Düngemitteln; frischer und verrotteter Stalldünger,

Kompost; Wichtigkeit des Torfklcines für die Düngerbereitung.

Nährstoffmcngc ungedüngter Felder und ihr Ertragsver-mögen, scheinbar unverhältnißmäßige Steigerung des letzterendurch Düngerzufuhr; hierher gehörige Versuche; Erklärung;Zusammensetzung des Bodens und sein Absorptionsvermögengegenüber den Bedürfnissen der darauf zu cultivircndcn Pflan-zen; Pflanzen der Krume und des Untergrundes, hierauf be-zügliche Feldbestellung und Düngung. Die Klcemüdigkeit;Gilbert's und Lawcs' Versuche, ihre Schlüsse, Werthderselben.

Der Stallmist.172 bis 196

Die Fruchtbarkeit der Felder hängt ab von der Summe deraufnahmsfähigen, ihre Dauer von der Summe der vorhan-denen Nährstoffe im Boden. Chemische und landwirth-schaftliche Erschöpfung des Bodens. Erschöpfung des Bo-dens durch die Cultur, ihr gesetzmäßiger Verlauf; Abänderungdes Verlaufes durch den Uebergang der im Boden chemischgebundenen Nährstoffe in den Zustand der physikalischen Bin-dung; Abänderung durch theilweisen Ersatz der entzogenenNährstoffe- Verlauf der Erschöpfung bei verschiedenemCulturverfahren. Cercalicnbau, Ernte des Korns und Zu-rücklaffung des Strohes auf dem Felde, Folge; Einschiebungvon Klee- und Kartoffelbau, Wirkung der theilweisen oderganzen Zurückerstattung der Bestandtheile der Klee- und