der Pflanzen in der Düngung. 1S5
PhoSphorsäure im Felde gehalten, die Wirkung der Düngungaußer allem Verhältniß größer.
Die in dem Korn und Stroh vvm nngcdnngten Stückenthaltene PhoSphorsäure macht Vsoo der Phvsphvrsäure-menge im Felde, die in dem Mehrertrage h/zz der des Dün-gers aus; da durch den Dünger die Ernte verdoppelt wurde,so scheint hiernach die Wirkung der im Dünger zngeführtcnPhoSphorsäure zwölf mal größer gewesen zu sein.
Die zngesührte PhoSphorsäure (241,4 Kilogramm) machtel/,g der ganzen im Felde vorräthigen (2376 Kilogramm) aus.Bei gleicher Wirkung beider hätte der Mchrertrag der Zufuhrentsprechen sollen, aber anstatt einem Zehntel Mehrertragerntete man den doppelten Ertrag des ungedüngten Stückes.
Diese Thatsache erklärt sich, wenn man die Absvrptivns-zahl des Schleißheimer Feldes für PhoSphorsäure oder phos-phorsaurcn Kalk in Betracht zieht.
Wenn die im Felde vorräthige PhoSphorsäure in derForm von Kalkphosphat (5170 Kilogramm) auf 25 Knbik-centimetcr Tiefe gleichmäßig verbreitet gedacht wird, so ent-hält jeder Knbikdecimeter 2070 Milligramme, jeder Kubikcenti-meter etwa 2 Milligramme Kalkphosphat.
Das Feld wurde gedüngt mit 657,4 Kilogramm Phos-phorit in löslichem Zustande, welche 525 Millionen Milli-gramme reinem phosphorsauren Kalk entsprachen.
Nach direkten Bestimmungen absorbirt 1 Knbikdecimeter derSchleißheimer Erde 976 Milligramme phosphorsauren Kalk;cirr jeder Qnadratdecimeter empfing 525 Milligramme, welcheabwärts im Rcgenwasser, gelöst hinreichten um 5,4 Eentimeter(etwas über 2 Zoll) tief, die Erde vollständig, oder 10,8 Centi-meter tief halb mit phoSphorsaurem Kalk zu sättigen. Diese; Bodenschichten wurden demnach nicht um , sondern um