: Kochsalz, salpetersaures Natron, Ammoniaksalze, Gyps. 349
; V. 20, p. 279) beschrieben worden; er düngte im Jahre 1845! und 1846 eine natürliche Wiese mit Salmiak, schwefelsaurem^ Ammoniak und Kochsalz und erntete folgende Quantitäten Heu:
! 1845 und 1846 Ertrag an Heu pro Hectare:
Ungedüngt. 11263 Kilogr. Mehrertrag
Salmiak jährlich 200 Kilogr. . . . 14964 „ 3700 Kilogr.
i „ „ 200 „ >
^Kochsalz ... 200 „ ? ' ' ' . 5687 „
Eine andere Wiese lieferte:
1846 Ertrag an Heu pro Hectare:
Ungedüngt. 3323 Kilogr. Mehrertrag
Schwefelsaures Ammoniak 200 Kilogr. 5856 „ 2533 Kilogr.
Kochsalz
200
133
6496
3173
Was die Wirkung des Kochsalzes auf Gctreidepflanzen be-trifft, so wurden von dem General-Comits des landwirthschaft-lichen Vereins in Bayern in den Jahren 1857 und 1858 inBogenhausen und Weihcnstephan eine Reihe von Versuchen an-gestellt in der Weise, daß von je zwei Stücken Feld das einemit Ammoniaksalz, das andere mit derselben Menge Ammoniak-salz und einer Beigabe von 3080 Gramm Kochsalz gedüngtwurde. Diese Versuche sind Seite 313 bereits beschrieben, undes dürste hier genügen, die Ernteerträge anzuführen, welche mitAmmvniaksalzen allein und mit Ammoniaksalz und Kochsalz ge-wonnen wurden.
Bogenhausen 1 857:
Gedüngt mit Ammoniaksalz mit Kochsalz u. AmmoniaksalzGerste Korn Stroh Korn Stroh
Stück
Nr. I
6355 Grm.
16205 Grm.
14550 Grm.
27020 Grm.
„
„ 11
8470 „
16730 „
16510 „
36645 „
„
„ III
7280 „
17920 „
9887 „
24832 „
„
6912 „
18287 „
11130 „
27969 „