Einleitung.
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richtige Beobachtung der Zeit, bei eigenthümlichenCharakters des Gegenstandes, und die schicklichsteAnwendung desselben, sowohl in Absicht des Haupts,als der Nebenwerke.
In Ansehung der Wahl des rechten Zeitpunkt«kann der Mahler sich nach den guten alten dramma-tischrn Regeln richte», welche ihn lehren, daß er nureinen einzigen, und zwar den wichtigsten, bey einerHandlung oder Geschichte wählen, und keine andernTheile derselben hineinmischen darf. Wählt er zumBeyspiel bey der Vorstellung des Todes vom Ananiasden Augenblick, da derselbe tod zur Erde niedersinkt; s»muß er nichts dabey anbringen, was entweder vor.her oder nachher bey der Geschichte vorgefallen. AlleTheile seines Gegenstandes müssen damit übercinstim.men: In jedem Charakter muß man Furcht undErstaunen lesen, ohne daß derselbe durch einen dar-auffolgenden geringern Grad von Leidenschaft gemäs-sigt wird.
Die Charaktere müssen nach dem Endzweck desStückes gewählet werden. Ist das Bild Z. B. hi.storisch , so richtet der Künstler sich nach der histori«sehen Wahrheit; ist es aus der heebnischen Götter-
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