Einleitung.
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Schönheit der Form bey den Gruppen. In denGemählden des Salvator Nosa, Z. B. findet manderen schon mehrere.
Wenn der Mahler nunmehr seinen Gegenstand,den er mahlen will, bestimmt hat, so muß er sicheine Form von Gruppe wählen, die sich am bestendazu schickt; und in diese muß er seine Figuren sonahe, als es ohne Zwang möglich ist, zu bringensuchen. Ich will damit so viel sagen, daß die Ge-stalt der Gruppe sich nicht von ohngefähr geben, son-dern von dem Mahler wohlbedächtig bestimmt wer,den zoll.
Das dritte Stück bey einem Gemählde, in Anse-hung des Ganzen, ist die Haltung, darunter dievtKschicdenen Stuffen verstanden werden, nach dc.nen ein naher oder entfernter Gegenstand stark oderschwach ausgedrückt wird. Eine allmälige Verschmel-zung von Licht und Schatten trägt viel zur Wir-kung des Ganzen bey: Wenn diese fehlt, so schei-nen die entfernten Theile, anstatt daß sie mit denenauf dem Vorgrunde doch in einiger Verbindung ste-hen sollten, gleichsam von ohngefähr, und ohne daßman weiß warum, in das Gemähld hincingcflickt.
B 5 Sind