i88
Nicdcrländcr.
noch eine Mannsperson, nach Ostade. ;.) Eine Tabacks«gescllschast , da zween im Brett« spielen. <z.) Eine hollän-dische Haushaltiniq, die Frau mit der Spindel, der Mannmit dem Haspel; dadev ein Kind und ein Hund, beydeBlätter i» dieHibe, nach Ostade. ; ) Ein Tanz von Boot«,knechten mit Weibern. Hinten stehen zween Kerls; einern>it einer Velin, der andre mit einer Sackvseise. 6.) Ei-ne Danrcngesellschast, wo einer mit einer Schalnley vor ei-nem Schenkhau- aufspielt; und 7.) Eine dergleichen: Ei»Mann nmhali'et ein Weib : ein andrer hält ein Violin, undein Knab eine Leyer. Diese drey letztem Blätter sind i» dieBreite/ und auch nach Ostade.
Johann van der Aevdktt, geb. 16,7. zu Gor.cum. Wurde von seinen Eltern zu einem unbekann-ten Glasmahler geschickt, den er aber bald verließ,und sich alte Gebäude, Kirchen, Tempel und Land-häuser zu mahlen wählte. Die Gebäude begleiteteer mit Bäumen und Aussichten in die Ferne, welcheflut der möglichsten Genauigkeit nach dem Leben ge-zeichnet waren. Es ist kaum zu begreifen, daß einKünstler so viel Gedult und Fleiß haben könne. Den.noch scheint in seinen Werken nichts mühsam oderängstlich. Das Trockne, das Harte, und der so.genannte kleine Geschmack find darinn vermieden. Je»
mehr