Niederlönder.
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Gkrardlls Edelink, geb. lSir. zu Antwer.prn. Lernte das Kupferstichen bey Cornelius Gal.le und Franrisccks poilly. Er arbeitete zu Paris,wo er königlicher Hvfkupferstecher und akademischerRath wurde, und daselbst Ao. 1707. starb. DieserKünstler ist in Ansehung seiner herrlichen Zeichnung,Führung des Grabstichels und Kenntniß der Mäh,lercy, der größte Kupferstecher, von allen, die nurganz gestochene Stücke geliefert haben. Insonderheitgehen seine Bildnisse über alles: Er schmelzt m»tseinem Grabstichel, wie der Mahler mit dem Pin-sel: Alle andre Kupferstiche icheinen hart und Stein,in Dergleichung mit den Seinigcn.
Seine vornehmsten historischen Blätter sind:
i.) D« H. Familie nach Rapbael. Frey hat dich« Blatt»achge-»chen. r.) Das griffe Blatt von dem Kruzifixemit den Engeln; und ;.) Die küssende Maria Magdalena.Beyde nach Carl le Brun. 4.) Alexander besucht des Da-rin« Gemahlin in ihrem Gezelt, nach Peter Mignard. 5.)Die gleiche Geschichte, nach Carl le -Lrun. ü) Die Sünd«fiuth, nach Alexander Deronrse. 7.) Line grosse Schul-these t» philosopbischen Schlüssen , Ludwig dem Grosse»gewiedmet , mit dei> König« Bildnis. Cure gros-se These, wo da« Bildriß des König« auf einem Globus1t « gestellt