Buchhaltung
220
Buchhaltung
5.
Debet. Reis
1862.
Aug.
2
31
10 T.
4950 tt.
von W- Müller n. Co. hier.
Gewinn.
12. LA.
594
39
12
10 T.
4950 tt.
. fftp.
633
12
Spt.
1
2 T.
1009 tt.
Vorrath.
12. ^
121
3
6 .
Debet. Zucker
ratl. Raffd. yon Gebr. Schirmer in Berlinmtl. Melis von Gebr. Schreck hier . . . .
Gewinn . .
810 Br.
1510 Br.
8900 tt.
708 Br.
mtl. Raffd. Vorrath„ Melis do.
Debet. Kaffee-Lager bei Reuter und
1862 .
Aug.
11
100 8.
12,480 tt.
mtl. Java von Martens u. So. in Hamburg ....
3,9. fflp.
1622
31
—
—
Gewinn .' . . . .
30
19
100 8.
12,480 K.
1652
19
8 .
Debet. Kleesamen in Commission
1862 .
Aug.
20
50 8.
8209-/. tt.
von W. Silberberg in Breslau.
11 ^
Ô03
»
31
—
—
für die Säcke.
Differenz zur Ausgleichung. ...
”
16
30
20
28
50 8.
8209-/4 tt.
LA.
950
18
Zu dem vorstehenden Schema des Waarenscontros ist zuerst zu bemerken, daß die Contos schonabgeschlossen sind, was erst nach geschehener Inventur geschieht und wovon wir später sprechen werden. —In der Einrichtung dieses Buches können auch manche Abweichungen stattfinden; namentlich macht manoft vor der Gewichtscolumne noch eine Columne, in welche man die Zeichen und Nummern der Cellossetzt. — Bei den von auswärts erhaltenen Waaren schreibt man diejenige Geldsumme ins Debet, welchedie ganze Partie laut dem Calculationsbuche zu stehen kommt, sowie den Calculationspreis des Pfundesoder Centners. Der letztere ist jedoch in der.Regel nicht ganz richtig, weil man den Preis bei der Calcu-lation nicht ganz genau ausrechnet, sondern die Bruchtheile für voll rechnet rc. Die Angabe desselben imWaarenscontro hat daher nur den Zweck, damit man beim Nachsehen den Einkansspreis sogleich findet,denn wenn man das Gewichtsquantum dazu berechnete, würde eine etwas größere Summe herauskommen,als in der Geldcolumne steht. Aus den Kaffee, den wir nach Magdeburg haben gehen lassen, mußten wir beider Calcülation etwas für die noch hinzukommenden Spesen hinzurechnen, was allerdings nur ohngefährgeschehen konnte, doch macht ein Fehler von einigen Thalern für die ganze Partie nur einen ganz geringenUnterschied auf den Preis des Pfundes. — Die nach Chemnitz in Commission gesandte Baumwolle habenwir dem Conto zum Einkaufspreise ins Credit geschrieben, daher sich dasselbe ausgleicht und den Verlust(oder Gewinn) nicht angibt. Wollte man den letzteren daraus ersehen, so dürfte man ins Credit nur denNettobetrag auswerfen, den uns der Commissionair gutschreibt, was aber deshalb nicht gut thunlich ist,
Buchhaltung 221 . Buchhaltung
Conto.
5.
Credit.
1862.
Aug.
6
3 T.
1463% tt.
an Schmidt u. Kraft hier.
13. fy.
►
190
8
,,
31
st "
2477-/4 „
„ G. Schneider hier.
13. „
322
1
»
2 „
1009 „
Vorrath bei der Inventur.
12. „
121
3
10 T.
4950 tt.
LA
633
12
6 .
Conto.
Credit.
9
62 Br.
776-/4 tt.
mtl. Raffd. an F. Winter in Dresden ....
23.
178
17
24
40 „
532-/4 „
„ do. „ Fr. Schlegel in Eilenburg . .
23. „
122
16
40 „
474% „
„ Melis „ do. do .
21-ch. „
102
1
31
/08 „
8900 „
„ Raffd. Vorrath bei der Inventur
22. „
1958
660 „
7934-/2 „
„ Melis do. „ „ do .
20. „
1586
27
1510 Br.
I8FI8-/4 tt.
LA.
3948
1
7.
Winterfeld in Magdeburg. Credit.
1862.
Aug.
21
20 S.
2590 tt.
mitl. Java an K. Thieme hier ...
4-/4.
3,9. „
366
1285
28
21
31
80 „
9890 „
Vorrath bei der Inventur ...
100 S.
12480 tt.
1652
19
von W. Silberberg in Breslau
Credit.
1862 .
Aug.
23
25 8.
4164 tt.
an C. A. Fischer hier . .
11%. 4-
478
25
für die Säcke.
8
10
„
27
2o „
4045-/4 „
,, C. F. Schmidt sen. hier .
H-/4. ”,
455
3
für die Säcke.
8
10
50 8.
8209-/4 tt.
950
18
Joetl es möglicherweise lange dauern kann, ehe die Waare verkauft wirb. Der nämliche Fall ist es auchbei dem in Commission erhaltenen Kleesamen, den wir zu dem vorgeschriebenen Verkaufspreise ins Debetgeschrieben haben, wobei aber das Conto ebenfalls nicht unsern Gewinn am Geschäft zeigt, weshalb wirauch den Ueberschuß der Creditseite nur als „Differenz zur Ausgleichung" weggeschrieben haben. DasConto hätte nur dann unsern Gewinn ergeben können, wenn wir ins Debet den Geldbetrag ausgeworfenhatten, den wir dem Absender nach Abzug aller Spesen für die ganze Partie gutschreiben, was aber auchfertigt 6 «? 1 " ® e ^ e ^ en ^nute, als nachdem die Waare verkauft und die Verkaufsrechnung darüber ange-
, Sowie man ein Scontro über Waaren führt, so führt man ein solches auch über Wechsel, Staats-Papiere, Actien rc., wenn man damit handelt, und wir geben daher nachstehend auch ein Schema für das-Usechselscontro und für das Actien scontro, welche bei unserm Geschäft vorkommen. Bei unsrerEinrichtung des Wechselscontros ersieht man daraus zu jeder Zeit, welche Wechsel man noch öp-Vachig ') al 'sie fällig sind rc., indem man auf der rechten Seite in der jedem der links stehenden Wechsel ange-hörenden Zeile angibt, wann man ihn weggibt oder einkasstrt, und daher diejenigen Wechsel, bei denen derRaum auf der rechten Seite noch offen ist, auch noch vorhanden sein müssen. Das Staatspapierscontrokann ebenso eingerichtet werden, wie unser Schema des Actienscontros.