Band 
Erster Band.
Seite
227
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Buchhaltung

234

Buchhaltung

5.

August 1862.

4.

4.

Commissionsconto .

An W. Silberberg in Breslau , Commissionsconto ,für dem Letzteren berechneten höheren Preis der verkauften820974 ü. Kleesamen, als ihm anfangs gut geschrieben worden,ä 74 aty- pr 8K:.'. 9ip.

Soll.

20

2.

W. Silberberg in Breslau .

Soll.

2.

An Wechselconto ,

für m/JRimesse auf B. Kokn dort, vorn 10. Juli 2 Monat.

822

2. 3.

(x. Schneider hier . ...

Soll.

2. 3.

An Waarenconto ,

empfing Ziel 2 Monat:

15 Säcke ord. Brasilkaffee, Nto. 2915 f.t .ä 6 Jffi.

583

5 Tonn. ßeis, Nto. 24777« K..L 13 LA „

322

at?

905

Von der verschiedenartigen Einrichtung der beiden vorstehenden Bücher gilt das Nämliche, was wirdeshalb bei der einfachen Buchhaltung erwähnt haben. Bei den Waarensendungen nach auswärtshaben wir angenommen, daß sie in einem Versendungsbnche ausführlich notirt sind, weshalb wir imMemorial darauf verwiesen haben. — Den.Betrag der von Schröder übernommenen Handlungs-mobilien, sowie der unterm 16. August noch angeschafften und im Cassabuche notirten haben wir demHandlungsmobilienconto debitirt, weil wir, wie schon früher erwähnt, den Werth der Handlungsmobilienbei der Inventur mit aufnehmen. — Den von Schade u. Sohn in Chemnitz unterm 17. Aug. erhal-tenen Wechsel haben wir, wie es richtig geschehen muß, denselben sogleich creditirt und dem Wechselcontodebitirt, weshalb er dem letzteren beim Eingänge am 24. Aug. im Cassabuche wieder creditirt wird-Ebenso ist der von Siegel u. Co. am 28. Aug. gekaufte Wechsel zuerst dem Wechselconto im Cassabuchedebitirt und dann bei der Einsendung an Silberberg diesem Conto wieder creditirt worden. — Denvon Silberberg in Commission erhaltenen Kleesamen creditiren wir beim Empfang, wie schon frühererwähnt, dem ,,Commissionsconto von Silberberg in Breslau", und debitiren ihn unserm Commis-sionscvnto, d. h. dem Conto über unser Commissionsgeschäft, durch welches wir erfahren, was wiran letzterem gewinnen und verlieren. Ebenso creditiren wir diesem Conto die Beträge des unterm 23.und 27. Aug. verkauften Kleesamens. Die für den Kleesameu ausgelegte Fracht und Einschlag habenwir, wie andere Ausgaben dieser Art, ins Spesenbuch geschrieben, und ebenso auch die bei dem Verkaufdafür bezahlte Courtage, daher Beides ins Debet des Waarencontos gekommen ist. Nach dem Verkaufdes Kleesamens senden wir an Silberberg Verkaufsrechnnng darüber und berechnen ihm unsere Spesendarauf; diese müssen wir vorher in unserem Buche natürlich dem „Commissionsconto von Silberberg"debitiren, aber es fragt sich, welchem Conto sie gutzuschreiben sind? Die Fracht, Einschlag und Courtagesind, wie eben erwähnt, dem Waarenconto vorher debitirt worden, also müssen sie auch diesem Contowieder gutgeschrieben werden, weil wir sie einem andern Conto debitiren; die übrigen Spesen aber: fürEmpfangen, Wägen rc., sowie die Provision, müssen wir dem Commissionsconto creditiren, denn sie sindunser Gewinn, wovon wir nur unsere Arbeitsleute, Lokalmiethe rc. bezahlen müssen. Streng genommenmüßten wir einen verhältnißmäßigen Antheil dieser letzteren Ausgaben auch dem Comissivnsconto debi-tiren, was aber nicht ausführbar ist; machten wir jedoch viel Commissionsgeschäfte und mietheten wirvielleicht eine besondere Niederlage dazu, so wäre es richtig, den Miethzins dafür nicht zu den übrigenHandlnngsunkosten zu schreiben, sondern ihm dem Commissionsconto zu debitiren. Beim Empfang desKleesamens hatten wir ihn dem Commissionsconto vorläufig zu dem vom Absender uns vorgeschriebenenPreise von 11 Thlr. pr. Ctr. debitirt; da wir ihn dem Letzteren aber zu 11 7.1 Thlr. creditiren, so müssenwir den Ueberschuß von 7« Thlr. pr. Ctr. unserem Commissionsconto noch debitiren und dem Commis-sionsconto von Silberberg creditiren. Das letztere muß sich dann völlig ausgleichen, auf unserCommissionsconto aber kommen von dem Kleesamengeschäft folgende Posten:

im Debet.

Betrag der erhaltenen 50 Säckeall px.m-.. . . . . . 919. 20.

mehr berechnet t / i fflp. pr. K/: . . ,, 20. 16.

Sip. 940. 6.

Ueberschuß des Credit. „37. 11.

Lh 977. 17.

im Credit .

Betrag der verkauften 25 Säcke

a 117a LA. - .. ab 487. 5-

desgl. der 25 Säcke ä IIV 4 ffty. . . „ 463. 13

berechnete Spesen für Empfangen rc.und Provision.. „ 26. 29.

Sty. 977. 17-

Der Ueberschuß der Creditseite über die Debetseite von 31p. 37.11. ist unser Gewinn; er ist entstandendurch die berechneten Spesen von 26 Thlr. 29 Ngr., für welche wir (wenigstens direct) nichts ausgegebenhaben, und weil wir 41 Ctr. 70 Pfd. Kleesamen zu 7* Thlr. pr. Ctr. höher (aber auf Zeit) verkaufthaben, als wir ihn dem Absender (gegen baar) berechnen. — Den Betrag der uns von Mariens u. L>o-