Gipsbildrrsirniß
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Gläubiger
durch Brennen oder eigentlich Rösten verliertE, A Krystallisationswasser und wird völlig un-durchsichtig, locker und leicht zerreiblich; er wird dann»u «nein weißen, mehlartigen Pulver gemahlen,welches gebrannter Gips oder Gipsmehlund die Eigenschaft hat, zugesetztes Wasserichneu empfanget, und mit demselben einen Brei zuULen, der aber bald zu einer stcinharten Masse ver-wartet. Er wird daher häufig zu Mörtel, Stuckatur-zu allerhand Figuren und Verzierungen,Archen, zum Weißen rc. benutzt. Beim Brennenuns mu ß hauptsächlich die richtige Temperatur
uv^ Dauer beobachtet werden, denn wird er zuTiSn § Abrannt, so bleibt er zum Theil roh und ent-,,i it j™ "°ch Stücken, die sich nicht auflösen; durch^. starkes Brennen aber kommt er in einen Zustand«f önender Verglasung und verliert wieder die„.ueuschaft, stch mit dem Wasser zu verbinden. Manh. dann todtgebrannt. Die Versertignng
da, x'h^lrguren, Büsten, Medaillen, Konsolen undder« • u>eiß als bronzirt und gesärbt, ist beson-dielp Hrrzogthum Lucca ein Erwerbszweig sürand? ^^"hurr, welche in ganz Europa und auch inWelttheilen damit herumziehen; außerdem5 «} r Cips aber auch von wirklichen Künstlernwen!} e t t f erti S, un 0 bon Statuen, Büsten und dgl. ver-Zeit Wichtig ist seine Verwendung in neuerer' ?ur Verfertigung von marmorirtemLeimn, Stuck, zu welchem Ende man ihn mitbermi!^} anmacht und mit verschiedenen Farbenund J,- ‘i ® 1 ' uimnit dann eine schöne Politur anBekleidung von Wänden, Decken rc.in 35W Gipsfiguren können durch Eintauchenist welchem Alaun oder Borax aufgelöst
rohe Ä? und politurfähig gemacht werden. DerWiesen t ^irb gemahlen als Düngemittel fürRaps für Klee, Wicken, Erbsen, Linsen,
^"sig geschi ht was besonders in England
Sü?) 11 ^Usirniß ist eine aus weißem Wachs,Man bereitete flüssige Masse, mit welcher
feit ■' t 3 uren bestreicht, um ihnen mehr Haltbar-«TM gewissen Glanz zu geben.
(Spgnennt man zuweilen den gebrannten
Gira!?!?sd' Fraueneis.sehr stnd sehr verschieden geformte, meist
haben gearbeitete Leuchter, die mehrere ArmeKi^^wehr als eine Kerze brennen zu können.Giri» ' s-Feldspath und Opal.
?n Längenmaß in Persien.gsuiren, Girant, Girat, s. Wechsel.Wein ein rother süßer und ziemlich feuriger
28»^ Insel Sardinien, der viel Milde und
hält aber stets den Traubengeschmack be-
saßen m ^ dem Tinto von Alicante einiger-
L-K
G vidÄ^ben, s. Tressen.
Divtdivi.
weine eine Gattung rother Burgunder-
^wrv Classe, aus der Umgegend der StadtKördei- w^spart. Saone und Loire. Sie haben vielwahren', 'v'ft und guten Geschmack, in günstigenaus den,^ wenn sie vor dem Abziehen auf Flaschenbestk-n Jasse ihre gehörige Zeitignng erhalten haben,bei, auch Feinheit und Blume, so daß sie sichGrlanÄ 1 J? emen dritter Classe nähern.
ce ck argent heißt ein schwerer, weißseidener
Stoff mit einbroschirten silbernen, gewöhnlich mattenBlumen und Mustern, der besonders zu Kirchen-ornaten verwendet wird.
Glacies Mariae, Fraueneis, s. d.
Glatte, s. Blei glätte.
Glättkolben oder Glättzähne stnd kleine ge-schliffene und Polirte, meist stiefelförmig gekrümmteStückchen Achat, welche in einem langen hölzernenStiel befestigt und zum Poliren des aufgelegtenGoldes, namentlich von den Buchbindern rc. ge-braucht werden. Man verfertigt sie besonders in undum Oberstein im oldenburgischen FürstenthnmBirkenfeld.
Glättsteine sind runde Scheiben von Achat,Feuerstein und dergl. von 2 1 /. i bis 3 Zoll Durch-messer und 1 Zoll Dicke, deren erhabener Randpolirt ist und mit denen man Papier, gefärbte Zengeu. dgl. glättet. Auch versteht man darunter kleinepolirte Stückchen Achat von 1 — 2 Zoll Breite, miteiner stumpfen Schneide, die auf die nämliche Artwie die Glättzähne besonders zumPoliren der Bücher-schnitte benutzt werden. Beide Arten kommen eben-falls aus Oberstein.
Gläubiger oder Creditor heißt Derjenige, dervon einem Andern etwas zu fordern hat, entwedersür ein ihm gegebenes baares Darlehn, oder sürGegenstände, die er ihm auf Kredit verkauft hat,d. h. mit der Bedingung, den Geldwerth derselbenerst nach einer gewissen Zeit zu bezahlen. Der demGläubiger zur Zahlungsleistung Verpflichtete heißtdessen Schuldner oder Debitor (s. Schuld).Derselbe gibt dem Gläubiger in den meisten Fällenein schriftliches Dokument, mit welchem er denEmpfang der schuldigen Summe bescheinigt und dieZurückzahlung zu der festgesetzten Zeit verspricht,und das Schuldschein, Schuldvers chreibungoder Obligation genannt wird. Zuweilen gibter ihm auch außerdem eine gewisse Sicherheit dafür;oft aber vertraut ihm der Gläubiger die Schuld-summe auch ohne Obligation und Sicherstellung undnur in der Ueberzeugung von seiner Rechtlichkeit undZahlungsfähigkeit aii. 'Man unterscheidet daher fol-gende Arten der Gläubiger: 1) Buchgläubiger,wenn die Schuld nur in den Büchern des Gläubi-gers und des Schuldners eingetragen ist, ohne daßder Letztere ein schriftliches Dokument darüber aus-gestellt hat. 2) Chirographarische Gläubi-ger, wenn der Schuldner nur eine gewöhnliche,nicht nach Wechselrecht ausgestellte Schuldverschrei-bung darüber gegeben hat. 3) Wechsel gläubi-ger, denen der Schuldner ein nach Wechselrecht aus-gestelltes Dokument gegeben hat. 4) Hypotheka-rischeGläubiger, denen zur Sicherstellung ihrerForderung ein unbewegliches Gut (Grundstück) ge-richtlich verpfändet worden ist. 5) F anst Pfand-gläubiger, denen der Schuldner eine beweglicheSache als Unterpsand gegeben hat. 0) Nießbrauch-gläubiger, denen der Nießbrauch der verpfände-ten Sache anstatt der Zinsenzahlung überlassen wor-den ist. In den durch Handelsgeschäfte entstehendenSchuldverhältnissen ist der Gläubiger in den meistenFällen Buchglänbiger, indem ihm der Schuldnernur selten einen Schuldschein oder Wechsel über dieSchuld ausstellt; auch werden im Waarenhandel fürdiese Forderungen nicht, wie bei Gelddarlehnen, sürdie Zeit bis zum festgesetzten Zahlungstermine Zin-sen bezahlt. Nur wenn der Schuldner diesen Ter-min hat verstreichen lassen, ohne zu bezahlen, ist derGläubiger berechtigt, von demselben au Zinsen von