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Zweiter Band.
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Macaa

Lyon

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Andrezienx nach Roanne an der Loire fortgesetztwurde und eine noch kürzere Verbindung mit diesemFlusse, als auf dem Wasserwege bildete.

Wechselcourse. Dieselben werden wie inPariS notirt.

Platzgebräuche. Die Seide wird nach demKilogramme verkauft, nach der Conditionirung aberwerden 2 alte Pariser Pfund Markgewicht für 1 Ki-logramme gegeben, wobei der Käufer ca. 10% Gram-men aus jedes Kilogramme oder 278% Gewinn hat.Die Verkäufe der Seide geschehen aus 90 Tage Zeit

und mit Abzug des bestehenden Disconts gegen baareZahlung. Die Courtage dafür beträgt %% vornVerkäufer und außerdem 3 Franken für jeden Ballenvom Käufer , doch werden die letzteren nicht immerbezahlt. Für andere Waaren zahlen Käufer undVerkäufer Va % Courtage.

Rechnung, Münzen, Maße und Gewichte,s. Frankreich.

Lyonisch, s. Leonisch.

Lythargirmn, s. Blei glätte.

M

Ma, s. Chinagras.

Maalbrief, s. M ä b l b r i e f.

Maaslieben, s. Gänseblumen.

Maastricht (Macstricht), Mast richt, Stadtund Festung ersten Ranges der holländischen Pro-vinz Limbnrg, an der belgischen Grenze, auf demlinken Ufer der Maas und an der Aachen-MastrichterEisenbahn, mit Lllttich ebenfalls durch eine Bahnverbunden. Die Stadt hat 32,000 Einw., Eisen-gießereien , Pfcffcrkucbenbäckereien, Salzsiedereien,Bierbrauereien, Branntweinbrennereien, Rüben-zucker-Raffinerien , Manufakturen von Tuch, Fla-nell, Wachstuch, Tapeten, Glas, Pfeifen, irdenemGeschirr, Feuerwaffen, Nadeln, Siegellack rc., auchist der Tabaks-, Cichorien- und Krappbau nichtunbedeutend. Die früher zahlreichen Gerbereien,welche das berühmte Sohlenleder lieferten, habenjetzt großentheils entweder aufgehört oder sind auflimburgisches und preußisches Gebiet verlegt. Nachder am rechten Maasufer liegenden Vorstadt Wykführt eine schöne, 500 F. lange, steinerne Brücke.

Münzen, Maße und Gewichte,)'. Nieder-lande.

Maatje (Mehrzahl Maatjes), ein niederländi-sches Getreide- und Flüssigkeitsmaß.

Maatsbarten nennt mau besonders in Däne-mark die kürzesten Wallfischbarten.

Maatschappy (Gesellschaft, Compagnie), diegroße holländisch - ostindische Gesellschaft, s. Am-sterdam.

Macao, kleine Halbinsel mit der gleichnamigenStadt an der Mündung des Tigerfluffes in derchinesischen Provinz Kw angtung, welche die Por-tugiesen unter chinesischer Hoheit gegen einen jähr-lichen Tribut von 5000 Dollars im Besitz haben.Die Einwohnerzahl der ohngefähr 47a □ Meilengroßen Halbinsel wird zu 35 — 40,000, die derStadt zu 20—30,000 angegeben; sie sind zum größ-ten Theil Chinesen, von denen mehrere Tausend aufKähnen wohnen, doch Gesinden sich auch viele Negerunter ihnen. In der Stadt, welche von 4 mit Ka-nonen gut besetzten Forts beschützt wird, befindetsich ein portugiesischer Gouverneur, ein katholischerBischof und ein chinesischer Mandarin als Polizei-beamter. Sie hat 3 gute und sichere Häfen, eineninneren und 2 äußere; die Häuser sind auf euro-päische Weise gebaut. aber meist sehr niedrig undunansehnlich. Früher mußten alle nach Canton

segelnden Schiffe hier anlegen, um die Erlaubnißzur Weiterfahrt von der dasigen chinesischen Behördeund einen Lootsen zu erwarten, auch überwintertendie fremden Schiffe gewöhnlich hier, da ihnen diesin keinem chinesischen Hafen gestattet war; seitdemaber die Chinesen gezwungen worden sind, mehrereihrer Häfen den fremden Schiffen zu öffnen, hatMacao diese Vortheile verloren, und deshalb wurdedie Stadt 1846 zum Freihafen erklärt. Seitdemdürfen alle Waaren, ohne Eingangszölle zu entrich-ten , hier ausgeladen werden, doch ist die Einfuhrvon Kanonen, gemischten Brennstoffen, Schießpul-ver, Tabak, Seife und Orseille verboten, und fol-gende Artikel portugiesischer Industrie und Produk-tion: Waffen. Arekanüssc, Leinwand und Tischzeuge,Canequins, Hüte aller Art, Oliven-, Cocos- undPalmöl, geräuchertes und gelrocknetes Schweine-fleisch, fertige Kleidungsstücke, Salz, Medikamente,Saudelbolz. Wein, Liköre, Brannlwein und Essigaus Wein und Sury, sind nur in Schiffen unterportugiesischer Flagge von Eingangszöllen befreit;dagegen müssen diese Artikel fremder Industrie undProduktion sowohl unter portugiesischer als unterfremder Flagge einen Zoll von 20% entrichten. Siedürfen jedoch, wenn sie znr Wiederausfuhr bestimmtsind, ein Jahr lang gegen Entrichtung von 1% vornWerthe nebst den Magazin - und Ärbeitsspesen inden Depots der Stadt gelagert werden. — Diewichtigsten Artikel des hiesigen Handels sind Opium,Thee, Arak, Seide. Baumwolle rc.; besonders vonersterem wird von hier aus viel nach Canton ange-schwärzt und eine in der Nähe befindliche kleineBucht ist die Hauptstation für die damit beschäftigtenSchiffe.

G eldwährung, (s. China). — Bei dem aus-wärtigen Handel wird durchgängig nach Dollarszu 100 Cents gerechnet und 100 Dollars gelten inder Regel 72 chines. Taels.

Maße und Gewichte, (s. China). Manunterscheidet hierden Pikol Balam-a von 100 Kettis

= 1337s Pfd. avdp-den PikolSeda von III^Kettis

---- 1487s ,, rr

den Pikol Chapa von 160 Kettis

--- 200 „ „

90Kettis Seda---1 Canton-Pikol od. Pikol Balanpa.Nach dem ersten werden Baumwolle und wcrthvolle