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Zweiter Band.
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Pomma-e 369 Porphyrharmin

Älteren Geschmack. Unter der äußeren Schale liegttm weißes, schwammiges, geschmackloses Mark. Sietheils in Viertel geschnitten, theils bandförmig^schält und die ersteren theurer als die letzteren.

beste Sorte sind die C u r a s s a o sch a l e n (s. d.),außerdem die von Malaga, die sich durch lebhafteFarbe und dünnes Mark auszeichnen. Beim Ge-brauch wird das Mark ausgeschnitten, nachdem dieschalen in Wasser eingeweicht worden sind , undbiese ausgeschnittenen und wieder getrockneten Scha-len werden auch gewöhnlich unter dem Namen büa-Oortioum aurantiorum in den Apotheken ge-führt, auch von den Conditoren zum Ueberzuckerugebraucht; außerdem verwendet man sie zur Likör-bereiiung. Sie enthalten als Hauptbestandtheilein ätherisches Oel und bittern Extraktivstoff. Diefußen Pomeranzenschalen oder Apfel-nuenschalen sind in Viertel geschnitten, aberburchschmttlich größer und heller von Farbe, als diefutteren, haben auch ein dickeres Mark und nurIwwach bitteren Geschmack und sind weniger ge-fchatzt als jene. In Trieft und Italien nennt manw gewöhnlich puglieser und die bitteren sici-lanische. — In Zucker gesottene frische Schalenber bitteren Pomeranzen kommen aus Italien, am»9^n aus Genua, unter dem Namen candirte-pomeranzenschalen in den Handel. Sie sindbuchen Pomeranzen, dunkclbranngclb von Farbetheils in Schachteln, theils in Kistchen vona. Kilogr. gepackt. Sie dürfen weder naß nochganz vertrocknet sein. Die von den deutschen Cou-loren verfertigten candirten Orangenschalen wer-" gewöhnlich O r a n g e n s ch n i t t e genannt. Eink Pomeranzenschalen bereiteter, schwarzbrau-Extract, zweiter Consistenz, hat den Geruch und^esannack derselben und ist officinell.

Pommade, s. Pomade.

^ Pburpelmusen werden die Citronaten oder Ce-wn zuweilen genannt; s. Citrvnen.kg^bMport ist ein guter weißer französischer Mns-zweiter Classe, der unweit Bergerac im De-tement Dordogne gewonnen wird.

*°u»-ch°I, Dorsch.

vstindin^' P l.b e, Flüssigkeitsmaß in der englisch-michen Präsidentschaft Bengalen.

Jbnee, s. Tabak.

s. Citronen.

lande in H°^and das Pfund, s. Nieder-

heißt ein schöner, feiner, einfarbigerin -Ü gus Seide und Wolle, der hauptsächlich.^uieus rc. verfertigt wird.

ist ein wohlriechender, mitniscki-v L'L«'.essenz und Moschus parsümirter italie-

T Schnupftabak.

rer c 1? eigentlich ein sehr geschätzter und then-dem ^biu von ganz dunkler Farbe, der beider slm '8 e , u Orte im französischen Depart.

Ms Ausiopyrenäen erbaut wird, aber nur seltengewöhn! konnnt. Im Weinhandel werden jedochdicker verschiedene andere und geringere Sortendiesem ov^ulelrvlher Weine aus jener Gegend unterTJunwio verkauft.

Leinwoii^^^^^ üi Frankreich eine gute flächsenewird Departement Morbihan verfertigt

kommt ^'oh, theils gebleicht in den Handel

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. , , -ödeneisen.

s>. ■' ' ^' oin Handelsgewicht in Kalikut.

* « Un,v..Sej.„on, II.

Poon oder Poonwood nennt man in Englanddas Holz von Colophyllum inophyllum , einem ausden ostindischen Inseln wachsenden Baume, das be-sonders von Singapore komnit. Es ist lichtgrauvon Farbe und wird als Bauholz, sowie auch zuSchiffsplanken benutzt.

Popleens oder Pop lins, sind locker gewebteZeuge von seidenartigem Ansehen, die zu Damen-kleidern sehr beliebt sind. Sie bestehen entweder ausSeide und hartem Kammgarn, oder aus Seide undBaumwolle, und man hat sie gestreift, carrirt, buntgemustert oder brochirt. Man verfertigt sie haupt-sächlich in England, besonders in Dublin und Nor-wich, jetzt aber auch in Deutschland, in Wien, Ber-lin, Elberfeld rc. Auch hat man eine Art sehr schönerMöbeldamaste unter diesem Namen, die besondersin Wien fabrizirt werden.

Porets oder Porrey heißt ein sehr guter rotherBurgunderwein aus der Gegend von Nuits, vonschöner Farbe, viel Würze, Feinheit, angenehmerBlume und vortrefflichem Geschmack, der zwischenden Weinen erster und zweiter Classe die Mitte hält.Er geht wenig ins Ausland und ist daher in Deutsch-land kaum bekannt.

Porphyr ist eine sehr harte, zusammengesetzte Gc-birgsart, die zum Theil in großen Massen in vielenGegenden der Erde vorkommt. Er besteht aus einerrothen, grauen, bläulichgrauen, blauen, grünen, zu-weilen auch gelben Gruudmasse von Hornstein, Feld-stein, Kieselschieser, Grünstein, Thoustein rc., inwelche kleine Stücke von Feldsparh, Hornblende,Kalkspath, Glimmer, Quarz u. dgl. eingemengt sind,wodurch er ein kleingeflecktes oder pnnktirtes Ansehenerhält. Mit der Gruüdmasse sind jedoch iminer nureine, zwei oder höchstens drei andere Steinartenvermischt. Durch diese verschiedenen Bestandtheileund Zusammensetzungen entstehen eine große MengeArten desselben. Wegen seiner Härte und vorzüg-lichen Politurfähigkeit hat man den Porphyr schonim Alterthum zu allerhand architektonischen Arbeitenund Verzierungen und zu anderen Kuustarbeitenbenutzt, und unter den verschiedenen antiken Por-phyrarteu zeichnen sich besonders der dunkelrothe mitrosenrothen Punkten, der grüne ägyptische und derschwarze, mit weißen und grauen Punkten undFlecken aus. Die schönen Sorten verarbeitet mannoch jetzt auf die nämliche Art, geringere zu Maurer-und Sleiumetzarbeiten und zu Straßenpflaster.Eine vorzüglich schöne Art ist der schwedische, vondunkler Farbe mit weißen Flecken, aus welchem da-selbst sehr schöne Vasen, Urnen, Schalen, Platten u.dgl.verfertigt werden. Auch im Orient findet er sich vonsehr schöner Farbe und ausgezeichneter Härte; außer-dem in Frankreich, Italien, Ungarn und in vielenGegenden Deutschlands. — Unrer Porphyrschie-fer, Kling stein oder Phonolith versteht maneine Steiuart von schwärzlichgrauer oder grünlich-schwarzer Farbe und porphyrähnlichem Ansehen, dieaus Zeolith, dichtem Feldstein und kleinen Feld-spathkrystallen besteht. Er findet sich meist geschichtetoder zerklüftet, zuweilen auch in basaltähnlichenSäulen in mehreren Gegenden Deutschlands, in Un-garn, im Venetianischen, in Schottland rc. und wirdbesonders als Baustein und znm Straßenbau ver-wendet.

Porphyrharmin, gehört zu den rothen Farbe-stoffen, welcher aus Harmalin bereitet wird. Er gibteine Reihe von Salzen > die in Färbereien gebrauchtwerden.

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