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Zweiter Band.
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Rumänien

Nückrechnung

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-«"k^bschäfte damit gemacht. Oelraffinerien gibtin allen größeren und auch in vielen Mittel-Lrt n Deutschlands; das gereinigte Riiböl ist jedochI lteuer Gegenstand des großen Handels und wirdfestigt^ für den Localbedarf ver-

Zückrechnung, s. Wechsel.

Rückversicherung, s. Versicherung.^?luckwechsel, Rücktratte, Gegentratte,^'verwechselt. Wechsel.

c ^vesheimer ist eine der edelsten Rheinwein-g t' die bei dem Städtchen Rüdesheim im Rhein-der N‘ngen gegenüber, erbaut wird. Der beste ist-oergwein, der aus Orleanstrauben an einem

mit ;, v ;.'"3 e gewonnen wird, auf den die Sonne'vorzüglicher Kraft und Dauer wirken kann. Ertrefft ^ch durch Feuer und Kraft, wie durch vor-^Wü)es Bonquet und einen eigenthümlichen edlenEs und steht dem Johannisberger am«ei« 11 , ja er wird diesem von Manchem sogar vor-erre?^' ? 8 werden davon jährlich 150 Stückfässerfaita ^. Von etwas geringerem Werthe, aber eben-vortrefflicher edler Wein ist der Hinter-genk"' don Rieslingtrauben aus den Pflanzun-tcihvr* ter ^ en äußeren Häusern des Ortes, von dembeit 1 TN tlur ^wa 10—12 Stückfässer geerntet wer-E größte Quantum wird von dem soge-gbwvnnH ^l>orselber, 4—500 Stückfaß jährlich,

8Ker, s. Ulme.

ElinN . oder Ruffach er, ein guter weißer1^'wr Wein liii« bi'i' tAi>aeiiv hmt Eolmar.

^^schwefelsaure, s. Indigo.

^"^nnde, s. Simarubarinde.rn°„^Wurzel, s. Ipecacuanha und Tor-"Nllwurzel.

«,^jastrauch, s. Perückenstrauch,der oder Tafia ist ein starker, wohlschmecken-Dielnn"""lwein, der aus Zuckerrohrsaft, aus dergeprekt dem Zuckerschaum, dem Absude des aus-ausa?^'! Zuckerrohres, dem Spülwasser von denbei der 2 Geschirren und anderen Abgängenchü'd ^ ^ndkersiederei durch Destillation gewonnenist a«^.^ch der Verschiedenheit dieser IngredienzenWobu^ d'e Qualität verschieden; am besten undsafte Lockendsten ist der aus dem frischen Zucker-geben^^üete, der Zuckerschaum und die AbfälleUnaimfr geringere Waare von etwas säuerlichem,lich "ohinem Geschmack, und diese wird gewöhn-der Drst^^chbis Tafia genannt. Das was beiIegobr-, 'll^üon zuerst übergeht und etwa 15 % derFlüssigkeit ausmacht, hat das feinsterinaer v* 8 folgende, ca. 30 % ist bedeutend gr-ober r.uu,d.Wird gewöhnlich noch einmal destillirtlownit ^ Cl i t- Der beste und meiste ächte RumNeh,^ oon I a m a i c a; er hat einen reinen, ange-deren g^^^wack und ist auch stärker als die an-Barbad^^len. Dann folgt der von Demerari,sein St ^swd Antigua und hieraus der von den Jn-Nada 2o ^^stoph, St. Vincent, Trinidad, Gre-h3ar b8-s»’ £t gewöhnlich Antillen- oder Lee-die Waar ^ ^ genannt wird. Weniger geschätzt istdie Thomas und St. Croix, sowie

tingstx ist^d oen Vereinigten Staaten, und der ge-than auck ^ orasilianische. In England verfertigt^ nnen Rum von geringer Qualität aus

dem verdünnten Sirup der Zuckersiedereien. Außer-dem aber wird jetzt in Europa viel nachgeahmterRum verfertigt, theils durch Destillation von Run-kelrüben und Runkelrübensirup, theils aus gewöhn-lichem Spiritus, dem man sogenannten Rum-äther oder Rum essen; und gebrannten Zuckerzusetzt. Die genannten Präparate werden auf ver-schiedene Art bereitet, sowie auch das Verfahren beidieser Fabrikation sehr verschieden ist und gewöhn-lich von den Fabrikanten geheim gehalten wird. DerRumäther besteht gewöhnlich in der Hauptsacheaus Salpeterätherweingeist, dem auch zuweilenButteräther, Ameisenäther rc. zugesetzt wird, unddie Rumessenz wird aus Rumäther mit Zusatzvon gebranntem Zucker und etwas Glanzrußtinkturoder Birkenöl verfertigt. Dieser nachgeahmte Rumist jetzt zum Theil so gut, daß er nur von einemgründlichen Kenner von dem ächten westindischenunterschieden werden kann. ;,Jn Bezug auf dieStärke bezeichnet man in England denjenigen, wel-cher die gesetzliche Probe hat, die — 437z % nachRichter und 577z % nach Tralles ist, mit Ltanäaräprook oder lluobar^oä (weil die Accise dafür nurnach dem wirklichen Maße bezahlt wird), den stärke-ren aber mit Overprook. Der Jamaicarum hat15—40»/o über Probe (66—80»/« Tralles); der An-tillenrum ist gewöhnlich nur probehaltend oder nichtviel stärker.

Rumänien (Romanien), oder die vereinigten(Donau-)Fürstenthümer, Moldau und Walachei,Küste am schwarzen Meere, nördlich von der Kilia-mündung, mit großen Strandseen, hat 2288 s^Mei-len und 4 Millionen Einw. Seit 1859 unter einemFürsten (Woiwod, Hospodar) vereinigt, zahlt derStaat als Schutzstaat, der Türkei jährlich einenTribut von 2,443,000 Piastern.

a) Moldau, zwischen Siebenbürgen, Galizien,Rußland und der Walachei, 958 Meilen, mit1,600,000 Einw. Sie ist größtentheils gebirgig,nur im Osten und Süden sind sehr fruchtbareEbenen. Das Klima ist im Sommer angenehm,im Winter ziemlich kalt. Hauptflüsse sind der Se-reth mit der Bistritz, Berlat rc., welcher das Landzum Theil von der Walachei trennt, und der die öst-liche Grenze gegen Rußland bildende Pruth; dieDonau, in welche sich beide Flüsse ergießen, be-rührt auf eine kurze Strecke die südöstliche Grenze.Obgleich der Landbau meist noch sehr unvollkommenbetrieben wird, so liefern doch die außerordentlichfruchtbaren Ebenen viel Getreide aller Art, auchHirse, Buchweizen, Mais rc., ferner Gemüse-undGartenfrüchte, besonders viel Wassermelonen, welcheeine Hauptnahrung des Volkes sind, und viel undzum Theil sehr guten Wein; es gibt viel schön^Wie-sen und die großen Waldungen liefern gutes Schiff-bauholz. Die Viehzucht ist sehr bedeutend; beson-ders werden viele und gute Pferde in großen Stu-tereien, schönes Rindvieh, Schafe, Schweine undGeflügel, auch sehr viel Bienen gezogen. Es gibtviel Speisewild, Dammhirsche, Gazellen, zuweilenauch Gemsen und Auerochsen, aber auch Wölfe,Bären, Luchse, Füchse rc., und verheerende, Heu-schreckenschwärme sind nicht selten. , Von Minera-lien wird nur Salz gewonnen. Die Industrie istnicht bedeutend, aber es wird lebhafter Handel mitden Landesprodukten, besonders mit Wein, Getreide,Wachs, Honig, Pferden, Rindvieh, Fleisch, Häu-ten, Talg, Hörnern, Wolle, Schweinshorsten rc.getrieben. Die meisten Kaufleute sind Griechen,

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