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Zweiter Band.
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Sandclholzöl

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Sandwichs-Insettt

^fnla daher Calabarholz genannt. 2) Gelbesh»t? n £ e ^°*8' Citrin- oder Ambraholz, das?M"ve, nach dem Splint zu dunklere, dichte undKernholz von Kantalum album, einem be-Java und Timor in Ostindien, aus deriste von Malabar, in Cochinchina rc. wachsenden- »UM. Es hat einen angenehmen, gewürzbaften,^°1suartigen Geruch, der besonders beim Reibennv schaben bemerkbar wird und erst nach demli* entstehen soll, und einen schwach bitter-a^eu Geschmack. Es kommt in dicken, das vonfrA’l- r in kleineren Stücken; das letztere ist auchin ^er und daher theurer. Das aus CochinchinaCbi^ ^Esten und hat den schwächsten Geruch. Ins*nü a ^ at Ulan eine feine, bräunliche, wohlriechendeb,*?» welche daselbst zu feinen Tischlerarbeiten ver-^ird. Ueberhaupt benutzt man dieses Holz?u„ seinem Vaterlande, in Europa fast nur;if m ^"ucherpnlver, zuweilen zu feinem Aquavit,o. ^.ueien und nur selten zu Tischlerarbeiten,fein? f et l* e8 Sandelholz, ist gelblich weiß, dicht,*8' geschmack- und fast geruchlos, nur beimein^^uuen entwickelt es einen stärkeren Geruch, mitb,( ^ ten » graubraunen Rinde bedeckt, sehr hart,” -A '' "" ~ 'z. Blaues

rundes,

t giauDiauncn iJvtuDß dcdcu© rtnVlr! 5 e ! ner schauen Politur fähig.

® rie8 ^ ol!;

gelbes. Oleum Ligni Sän-ficit 1 ä 1 citrilli , ist das aus dem gelben und wei-^»^»u^sholze destillirte ätherische Oel, welchesrosi>«"L kommt und wegen seines angenehmen,ri^uahnllchen Geruchs als Räucher- und Parfüme-

L«s°'chiidtist.

^^nnver, Zander oder Sandbarsch,RsroaIW^P^ca, ein in den Gewässern Deutschlands,d„^us, PMns, Schwedens, Lieflands rc. leben-bis 20^^ langem, hechtartigem Körper, derwos>n^. schwer wird und wegen seines feinen,er ?>!wMeckenden Fleisches sehr geschätzt ist, weshalbI°w°hl m, °l» -uch g°Ich°„ ,md z..

MN versendet wird.

Iandgut,s. Tabak.

Iand,x,s.Bleigelb.

Jandkotzle, s. Steinkohle.

ist ein sehr festes, schwarzes Holz ausniww^^^' eine noch schönere Politur an-das Ebenholz.

n a r;"briedgras od. Sandsegge» Oarox^dre-^Uchtb' ^^'asart, die in den dürrsten und un«ksts^^rsten Gegenden au den europäischen Sce-auch J r^onders des nördlichen Deutschlands, undsäet hy v er landeinwärts wächst, auch häufig ange-Und n»?' den leichten Flugsand zu befestigenlana- nach zur Kultur vorzubereiten. Die

braun'-^^^de, gegliederte, an den Gelenken mithat ej»? Schuppen besetzte, strohhalmdicke Wurzelbare D; ^'anbräune, locker anliegende und verschieb-riecht ,-i* und ist inwendig weiß und mehlig; sieschwant balsamisch nach Terpentin, hat einenExtra^i^llchen Geschmack und enthält Stärkmehl,Dilrckbr - ^ "ud etwas ätherisches Oel. Auf demSterne )eigt sie unter der Loupe 4—Ostrahligevon n ' wodurch sie sich von der ähnlichen Wurzel8arbedii^ta unterscheidet, welche eine rostgelbehalt we,t'' d'ren Rinde auch fest anliegt. Sie ent-^wactinn ^Aerisches Oel, Amylum, viel schleimigen" Balsamharz. Man benutzt sie in der

rvthH"^ler dem Namen rothe Quecken,^raswurzel,Sandsegge od. deutsche

Sassaparille, Radix Caricis arenariae, Grami-nis rubri oder Sassaparillae germanicae , anstatt dertheuren Sassaparille, mit der sie auch fast gleicheWirkung hat. Sie ist ein Hauptingrediens der Holz-tränke. Auch die Wurzel von Carex intermedia,welche der vorigen sehr ähnlich ist, wird in den Apo-theken unter dem Namen deutsche Sassaparille ver-wendet.

Sandruhrkraut, s. Immortelle.

Sandstein ist ein aus kleinen Quarzkörnern,welche durch wenig Thon oder Kalk mit einanderverbunden sind, bestehender Stein, der sich in vielen *Gegenden in großen Lagern und Gebirgsmasseu fin-det, meist mit rechtwinkeliger Zerklüftung, in wel-chem Fall er auch Quadersandstein genanntwird. Er ist meist weiß oder blaßgelb, durch Bei-mischungen aber auch grau, gelb, roth, schwärzlichoder bunt gefärbt. Man benutzt ihn hauptsächlichals Baustein, sowie auch zu Trögen, Schleifsteinen,zu Bildhauer-arbeiten rc., seltener jetzt zu Mühlstei-nen. Besonders aus dem Sandsteingebirge an derOberelbe zwischen Pirna und der böhmischen Grenzegehen viel Bausteine und dgl. die Elbe hinab, unterdem Namen pirnaischer Sandstein. In Böh-men findet sich ein so lockerer, weißer Sandstein, daßer Flüssigkeiten durchläßt und zum Filtriren ge-braucht werden kann, weshalb man ihn Filtrir«sandstein nennt.

Sanduki, s. Seide.

Sandwichs-Jttseln oder havaiische Inselnheißt eine aus 13 Inseln bestehende Gruppe im stil-len Meere, zwischen 18" 50' und 22° 20' nördlicherBreite 217 und 222" östlicher Länge, welche auf 284□ Meilen gegen 70,000 Einw. haben. Sie sind ge-birgig und meist vulkanisch, aber sehr fruchtbar undvon einer Menge kleiner Flüsse bewäffert, von denenauch einige schiffbar sind; die Küsten sind größten-theils steil und von Korallenriffen umgeben. DasKlima ist, besonders im Innern, angenehm undgesund. Früher hatten sie keine anderen Säuge-thiere als Schweine und Hunde; jetzt aber werdenalle europäischen Hausthiere gezogen, doch gedeihtdas Schaf nicht gut. Es gibt Papageien, Kolibris,Tauben, Raben, wilde Gänse, Eulen, Habichte,Reiher, See« und Landschildkröten rc.; mau erbautals Nahrungspflanzen Cocosnüsse, Brodfrüchte,Bataten, Arons- und Aaniswurzeln, Kartoffeln,und jetzt auch Mais; ferner Zuckerrohr, europäischeSüdfrüchte, Weintrauben, Melonen, Kürbisse, Obstund verschiedene Gemüse, auch gibt es Papiermaul-beerbänme, schönes Schiffbauholz, Sandelholz undmehrere Arzneipflanzen. Metalle hat man bis jetztnoch nicht gefunden; Salz wird aus der See gewon-nen. Die Einwohner, die auf einer verhältniß-mäßig hohen Kulturstufe stehen, zeichnen sich durchFleiß' und Kunstfertigkeiten vor allen InsulanernAustraliens aus; sie verfertigen kunstreiche Zeugeund Matten aus dem Baste verschiedener Bäumeund herrliche, aus bunten Federn gleichsam gewebteArbeiten, sie bauen gute Schiffe, sind ausgezeichnete

f sicher und Schwimmer und üben viele europäischeandwerke aus. Auch besitzen sie schon eine förm-liche Handelsflotte und treiben slebhaften Handel be-sonders mit Nordamerika, China und mit England.Ueberhaupt ist ihre Lage, fast auf dem geraden Wegezwischen Cbina und Californien, sehr günstig für dieVerbindung zwischen diesen beiden Ländern, auch be-ruht die Wichtigkeit der Sandwichs-Jnseln darauf,daß sie ein Sammelplatz der Wallfischfänger sind