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Ernstfeuerwerkerei für die Grossherzoglich Hessische Artillerie
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er 2 G Wachs und 1 G Terpentin, in einem Kes-

is sel geschmolzen und darunter nach und nach 3 G

ht Ziegelmehl gerührt, geben einen Kitt, welcher

-n dem Eindringen des Wassers widersteht. Damit

-n die Masse bei der Bearbeitung nicht in Brand

it gerathe, muß man sich nur eines mäßigen Koh-

). lcnfeuers bedienen und beim Rühren alle Vor-

sicht anwenden, auf daß nichts über den Rand)s des KesselS hinaus laufe. (§. 211.)

>s 12. Eisen kitt.

m §. 37- Es besteht derselbe auS:

el 1y Loth Bleiweiß . )

1Y - Silberglätte Z Pulver.,,rt.

>t 11 venetianischen Terpentin,

e- 24 Hornleim.

n 5 Schoppen Branntwein,

t, Der in Stücken zerbrochene Leim wirb in ei-

nen kleinen kupfernen Kessel gethan und daraufi- ^ Schoppen Branntwein gegossen, worin er 1t,

24 Stunden aufweichen muß, alsdann wird noch4 Schoppen Branntwein zugegossen, der Kesseln über gelindes Kohlenfeuer gesetzt und der Leim

, so lange gekocht, bis er völlig aufgeloht ist.

e Hiernach nimmt man den Kessel vom Feuer und

e rührt zuerst den Terpentin, dann das Bleiwciß

r und zuletzt die Silberglätte niit einer Kelle darun-

ter. Diese Vermischung wird nun nochmals überKohlenfeuer gebracht und unter beständigen! llm-o rühren so lange darauf gelassen, bis sie kocht