„ist die Wahrheit selbst; die daraus gefolgerten Con«„sequenzen dessen, der uns die Erfahrung mittheilt,„sind bloße Muthmaßungen, die wir annehmen oder„verwerfen können nach unserm Belieben. " Wenig«stens darf ich mir das Zeugniß geben, daß, ohne ebenauf Jnfallibilität Anspruch zü machen, ich im Nie«Verschreiben aller Thatsachen nie mit Wissen die Wahr«heit verletzt, oder aus Vorliebe etwas mit Absicht über«trieben habe... Parteygeist und Systeme sind durch,aus meine Sache nicht. Kein Volk und keine Cultursind ohne Mangel; aber es giebt auch kein Land, wares selbst Kamtschatka, das nicht sein Gutes und Nütz-liches hatte. Eine vollständige Sammlung aller dieserguten und nützlichen Dinge, in so weit sie die Land-wirthschaft angehen, würde wohl das beste agronomi-sche Werk ausmachen, dessen der menschliche Geist fä-hig ist, weil es die Sammlung alles dessen wäre, wasalle Msnschenköpfe in allen Winkeln der Erde ausge«dacht oder der Mutter Natur abgelernt haben. DisCombinirung dieser Gebräuche würde dann von selbstzu neuen Entdeckungen und zur Ausbesserung deralten führen.
„Die Kunst und der Betrieb der Landwirthschaft"sagt H. Thaer in seinem Plane ökonomischer Topogra-phien, „wird vorerst weniger durch eigentlich neue Er«„sindungen und Versuche vervollkommnet werden, als„durch eine vollständige Kenntniß alles dessen, was„bereits IN gewissen Gegenden geschehen, beobachtet„und bewährt gefunden ist." Ein kleines aber voll«
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