Band 
[Erster und zweyter Band.]
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Sech st er Abschnitt.

Einfluß politischer und religiöser Grundsätzeauf den belgischen Ackerbau.

Auch diejenigen belgischen Provinzen, die nun so sän,ge schon unter französischer Bothmäßigkeit sind, zeich,neu sich, nach A. Poungö und Anderer Zeugnisse,vor dem eigentlichen, alten Frankreich, wie in Spra,che, Sitten und Gewohnheiten, so auch durch einenganz verschiedenen Ackerbau noch immer gar sehr aus...Jenseits Valenciennes liegt das Land offen und ohne alleEinfriedigung, diesseits, oder in Flandern, häufig inKoppeln. Jenseits sind die Pachthöfe groß; diesseitssind sie klein. Dort giebt es mehr Pächter, hier mehrEigenthümer. Dort ist die Fruchtfolge i) Winter-getreide, 2) Sommergetreide, z) Brache; hier istdie Brache noch immer mit Fluch und Bann belegt.. .So konnten die Belgen wohl ihre alten Beherrscher,aber eben sowenig, wie die Chinesen, ihr altes We,sen verlieren; und wenn das Beyspiel einer guten Cul-tur den Ueberwinder in der seinigen um nichts besserte,so schadete auch das Beyspiel einersschlechten dem Ueber-wundenen nicht.

„Es ist auffallend, zusehen, sagt A. Poung,„wie die Scheidelinie der Cultur des alten Frankreichs,„wo der Ackerbau unterdrückt wurde, und der Cultuv-„der burgundischen Provinzen, wo man ihn in Ehren

„hielt,