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ger wollte brachen lassen *). Der Mist von Taubenund Federvieh, der mit Wasser vermischt in den Jauch*
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*) Ich kenne aber Gegenden in Flandern, und mehr nochin Brabant, wo man sehr wenig, und andere, wo manaußer der Asche für den Klee gar keinen Dünger von au-ßen bezieht, und wo nichts desto weniger die Wirthschaftsehr gut ohne Brache besteht. Es könnte aber wohl i beydem um Lille eingeführten Fruchtwechsel der Fall seyn;führte man aber einen andern ein, wo man den Bauder Handelsgewächse einschränkte, und den des grünenFutters auf ihre Kosten vermehrte, folglich nicht so vie-len Dünger nöthig haben, und auch mehr davon erzeu-gen würde, so könnte die Brache auch in der größtenWirthschaft ohne Anstand unterbleiben, wie dieses an sovielen andern Orten der Fall ist. Nur fragt es sich: obbey Annehmung eines andern Fruchtwechsels auch großePachthöfe in der Gegend von Lille bestehen könnten?Das heißt: ob ein anderer Fruchtwechsel auszusendensey, bey dem der Pächter, außer dem Naturalzehnten,jährlich noch 70 ConventionSgulden Lasten und ZinS vondem Bundcr zu entrichten im Stande seyn würde? .Eine überspannte Cultur, wie die um Lille, ist nur dieFolge überspannter Abgaben und die Vertheilung in kleineHöfe, die nothwendige Bedingniß zu einer überspanntenCultur, weil eine solche in einer ausgedehnten Wirth-schaft durchaus unausführbar ist. . Zn allen Gegenden,- die ich kenne, ist es angenommen, daß ein großer Päch-ter den Zins nicht entrichten kann, den ein kleiner ver-hälknißmäßig entrichtet; man muß also schließen, daß,ohrgeachtet die Cuiturkosten in einer großen Wirthschaftbedeutend geringer sind, als in einer kleinen, jene den-noch weniger reinen Ucbcrschuß habe; denn sonst würde sieauch einen gleichen Pacht zu entrichten im Stande seyn.